Bericht: Barclays schließt sich globalen Banken beim Aufbau von Blockchain-Zahlungssystemen an

Laut Berichten prüft Barclays eine blockchain-basierte Plattform für Zahlungen und Einlagen, während sich die Finanzriesen auf schnellere, digitale Abwicklungssysteme vorbereiten.

Quellen berichten, dass der Bankriese Barclays eine Blockchain-Strategie vorbereitet

Der in London ansässige Kreditgeber hat Anfragen an Technologieanbieter gestellt, während er die Infrastruktur für Blockchain-Zahlungen, tokenisierte Einlagen und möglicherweise Stablecoins bewertet. Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, sagten Bloomberg, dass eine Shortlist von Anbietern bereits im April 2026 ausgewählt werden könnte.

Die Maßnahme positioniert Barclays neben anderen Investoren in die Infrastruktur digitaler Vermögenswerte, da die regulatorische Klarheit in den USA und Europa wächst. Ziel ist es, zentrale Bankgeschäfte wie Zahlungen und Abwicklung mit Distributed Ledger Technology zu modernisieren.

Im Januar 2026 investierte Barclays in Ubyx, eine in den USA ansässige Clearing-Plattform, die sich auf tokenisierte Einlagen und regulierte Stablecoins konzentriert. Ubyx will ein globales Akzeptanznetzwerk für digitales Geld aufbauen und dabei den Nennwert-Rücktausch sicherstellen. Ryan Hayward, Leiter für digitale Vermögenswerte und strategische Investitionen bei Barclays, sagte, dass spezialisierte Infrastruktur entscheidend sei, um die Interoperabilität zwischen Blockchains und Wallets zu verbessern.

Stablecoins — digitale Token, die an Fiat-Währungen wie den US-Dollar gekoppelt sind — werden zunehmend für nahezu sofortige Abwicklung und kostengünstige grenzüberschreitende Transaktionen genutzt. Die Marktkapitalisierung liegt heute bei etwa 309 Milliarden US-Dollar, mit Branchenprognosen, die ein Wachstum auf zwischen 1 Billion und 4 Billionen US-Dollar bis 2030 vorsehen.

Regulatorische Entwicklungen beschleunigen die Akzeptanz. Der GENIUS Act, im Juli 2025 unterzeichnet, schuf einen bundesweiten Rahmen für Stablecoin-Emittenten in den USA. In Europa bietet die Markets in Crypto-Assets-Verordnung Leitlinien für Emittenten, während Hongkong und das Vereinigte Königreich ihre eigenen Regime vorantreiben.

Das Wachstum der Stablecoins könnte eine parallele Kanal für Einlagen außerhalb traditioneller Banken schaffen und möglicherweise die Kreditvergabe beeinflussen. Forschungen von Zentralbanken und akademischen Institutionen deuten darauf hin, dass eine weitverbreitete Akzeptanz die Gesamteinlagen verringern könnte, während andere Studien darauf hinweisen, dass Stablecoins bestehende Zahlungssysteme ergänzen könnten, anstatt sie vollständig zu ersetzen.

Branchendaten zeigen, dass das Transaktionsvolumen bei Stablecoins in bestimmten Segmenten bereits mit großen Kartennetzwerken konkurriert, insbesondere bei Business-to-Business-Zahlungen und Treasury-Operationen. Für Banken wie Barclays könnte die Integration von Blockchain-Infrastruktur helfen, Kundeneinlagen zu halten und gleichzeitig schnellere Abwicklungsmöglichkeiten anzubieten.

Barclays hat keinen öffentlichen Zeitplan für die Einführung einer Plattform bestätigt, doch seine Konsultationen mit Technologieunternehmen deuten darauf hin, dass große Finanzinstitute sich auf ein digitales Geldumfeld vorbereiten, das von Stablecoins und tokenisierten Einlagen geprägt ist.

FAQ 🔎

  • Was entwickelt Barclays? Barclays prüft eine blockchain-basierte Plattform für Zahlungen, Einlagen und möglicherweise Stablecoins.
  • Wie groß ist der Stablecoin-Markt? Die weltweite Marktkapitalisierung von Stablecoins liegt bei etwa 300 Milliarden US-Dollar, mit Prognosen, die bis 2030 bis zu 4 Billionen US-Dollar erreichen.
  • Was ist der GENIUS Act? Der GENIUS Act ist ein US-Bundesgesetz von 2025, das regulatorische Richtlinien für Stablecoin-Emittenten festlegt.
  • Könnten Stablecoins Bankeinlagen beeinflussen? Einige Studien deuten darauf hin, dass Stablecoins Einlagen von traditionellen Banken abziehen könnten, während andere sagen, dass sie bestehende Systeme ergänzen könnten.
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