Am 26. Februar kündigte die Schweizer Digital-Asset-Banking-Gruppe Sygnum die offizielle Einführung des institutionellen Krypto-Asset-Management-Services „Sygnum Select“ an, der sich auf den Markt für Unternehmens-Digital-Asset-Fund-Management (DAT) konzentriert, der bereits über 100 Milliarden US-Dollar umfasst. Der Service nutzt ein Vollmachtmodell und bringt das ausgereifte Portfoliomanagementsystem traditioneller Schweizer Privatbanken in den Bereich der Krypto-Vermögenswerte ein, was einen Schritt in eine höhere Professionalisierung des digitalen Vermögensmanagements markiert.

Laut Angaben verfügt Sygnum Select seit seinem Start über echte Kundenmandate und etwa 200 Millionen US-Dollar an aktiv verwalteten Vermögenswerten, was zeigt, dass die tatsächliche Nachfrage nach konformen digitalen Vermögensverwaltungslösungen wächst. Derzeit liegt die Gesamtsumme der von Unternehmen und öffentlichen Institutionen verwalteten Krypto-Vermögenswerte bei über 100 Milliarden US-Dollar. Allein börsennotierte Unternehmen halten mehr als 1,13 Millionen Bitcoins, private Unternehmen besitzen etwa 287.000 Bitcoins, was die Marktkapitalisierung auf nahezu 100 Milliarden US-Dollar bringt.
Fabian Dori, Chief Investment Officer von Sygnum, betonte, dass sich mit der zunehmenden Reife digitaler Vermögenswerte die Bedürfnisse von Unternehmensfinanzabteilungen und Krypto-Foundation zunehmend von reiner Verwahrung und Handel hin zu institutioneller Asset-Allokation, Risikokontrolle und aktivem Management verschieben. Er sagte, die Kunden bevorzugten integrierte Investmentmanagement-Dienstleistungen ähnlich denen traditioneller Privatbanken, anstatt sich nur auf Ausführungsebene zu beschränken.
Sygnum Select wird innerhalb des bestehenden Anlageframeworks der Kunden strategische Asset-Allokation, dynamisches Rebalancing und Risikomanagement umsetzen. Das Portfolio umfasst Spot-Positionen, Pfand- und Ertragsstrategien, Derivateabsicherungen, marktneutrale Strategien sowie tokenisierte Wertpapiere und kann mit traditionellen Vermögenswerten kombiniert werden, um eine diversifizierte Allokation zu ermöglichen. Markus Haemmerli, Leiter des Portfoliomanagements, erklärte, dass dieses Konzept traditionelle Asset-Management-Erfahrung mit den Vorteilen kryptonativer Strategien verbindet, um maßgeschneiderte digitale Asset-Allokationslösungen für Unternehmenskunden bereitzustellen.
Es ist erwähnenswert, dass nicht alle Modelle von digitalen Vermögensdepots für Unternehmen erfolgreich waren; einige Firmen erlebten aufgrund von Marktschwankungen und strategischen Anpassungen Druck auf ihre Aktienkurse. Vor diesem Hintergrund gewinnen regulierte, bankqualifizierte institutionelle Digital-Asset-Management-Dienste zunehmend an Bedeutung. Derzeit ist dieser Service nur für Kunden in der Schweiz zugänglich, mit Plänen, ihn künftig auf weitere Regionen auszuweiten.
Mit dem kontinuierlichen Wachstum der Bitcoin-Asset-Allokation von Unternehmen werden konformes Digital-Asset-Fund-Management, unternehmensweites Krypto-Portfolio-Management und institutionelle Krypto-Asset-Management-Dienste bis 2026 zu den wichtigsten Entwicklungstrends im Bereich der digitalen Finanzen zählen.
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