SEC aktualisiert FAQ für Broker-Händler, erlaubt berechtigte Stablecoins in der Kapitalberechnung mit 2 % Abzug, fördert institutionelle Akzeptanz und Abwicklungseffizienz.
Die US-Börsenaufsicht SEC hat diese Woche ihre FAQ zur finanziellen Verantwortlichkeit von Broker-Händlern aktualisiert. Die Überarbeitung ermöglicht es Broker-Händlern, berechtigte Stablecoins in ihre regulatorische Kapitalberechnung einzubeziehen. Folglich beträgt der Abzug, den Unternehmen vornehmen können, nur noch 2 % statt 100 %.
Nach gängiger Marktpraxis unterlagen Stablecoins zuvor einem Abzug von 100 %. Daher wurden sie vollständig aus den regulatorischen Kapitalreserven ausgeschlossen. Die SEC erlaubt nun jedoch die Anerkennung zum Marktwert abzüglich 2 %.
Die US-Börsenaufsicht SEC hat diese Woche eine neue Bestimmung in ihrer FAQ zur finanziellen Verantwortlichkeit von Broker-Händlern auf ihrer offiziellen Webseite hinzugefügt, die es Broker-Händlern erlaubt, Stablecoins in ihre regulatorischen Kapitalberechnungen mit nur einem 2 % „Abzug“ einzubeziehen.…
— Wu Blockchain (@WuBlockchain) 21. Februar 2026
Unter der Anleitung der Broker-Händler können sie 98 % der qualifizierten Stablecoin-Bestände anrechnen. Diese Anpassung macht regulierte Finanzinstitute kapitallich effizienter. Dadurch erreichen Stablecoins eine Parität mit einigen hochwertigen liquiden Vermögenswerten.
Wichtig ist, dass der 2 %-Abzug der Behandlung entspricht, die bei Geldmarktfonds angewandt wird. Regulierungsbehörden sind der Ansicht, dass diese Instrumente relativ risikoarm und hochliquide sind. Daher deutet die Aktualisierung auf eine zunehmende Akzeptanz digitaler Zahlungsassets hin.
Es ist die FAQ, die die Zulassungskriterien für „Zahlungs-Stablecoins“ festlegt. Diese Vermögenswerte müssen regulatorische und Transparenzstandards erfüllen. Beispielsweise sollten Emittenten unter einem System staatlicher Aufsicht operieren.
Weiterhin müssen qualifizierte Emittenten monatliche Bestätigungsberichte zu den Reserven veröffentlichen. Diese Anforderung erhöht das Vertrauen in unterstützende Vermögenswerte und das Liquiditätsmanagement. Daher bleibt die Einhaltung der Vorschriften zentral für die Zulässigkeit.
Beispiele, die in der Branche genannt werden, sind USDC und USD1. Circle emittiert unter regulierten Strukturen USDC. Während USD1 unter transparenten Reserve-Standards operiert.
Das überarbeitete Rahmenwerk reduziert die Kapitalbelastung erheblich im Zusammenhang mit dem Halten von Stablecoins. Dadurch können Broker-Händler Stablecoins potenziell aktiv für On-Chain-Abwicklungen nutzen. Dieser Wandel verbessert die wirtschaftliche Tragfähigkeit blockchain-basierter Transaktionen.
Darüber hinaus könnten Stablecoins den Handel mit tokenisierten Wertpapieren in regulierten Umgebungen unterstützen. Geringere Kapitalanforderungen schaffen Anreize für die Integration in Abwicklungs- und Clearing-Prozesse. Somit sinken die Barrieren für die Akzeptanz in traditionellen Finanzsektoren.
Die Richtlinie kommt, während die Gesetzgebung zu digitalen Assets weiter wächst. Gesetzgeber machen Fortschritte bei Rahmenwerken für Reserve-Standards und Emittentenaufsicht. Daher ist regulatorische Klarheit eine Priorität.
Branchenberichte führen die Bewegung teilweise auf die Bemühungen von Kommissarin Hester Peirce zurück, die sich für die Interessen der Branche einsetzt. SEC-Vorsitzender Paul Atkins betonte ebenfalls die pragmatische Integration konformer digitaler Assets. Damit ist die Führungsübereinstimmung eng mit dem Zeitpunkt dieser Klarstellung verbunden.
Zusätzlich wird die Umsetzung des GENIUS-Gesetzes erwartet. Dieses Gesetz sieht bundesweite Aufsicht und Reserve-Standards für Emittenten vor. Daher unterstützt die Überarbeitung der FAQ die Kompatibilität mit zukünftigen gesetzlichen Anforderungen.
Marktteilnehmer zeigten sich positiv gegenüber der Kapitalbehandlungsanpassung der SEC. Stablecoin-Emittenten und Börsen lobten mögliche Liquiditätsvorteile. Währenddessen prüften Broker-Händler die operativen Auswirkungen auf das Treasury-Management.
Wichtig ist, dass die SEC betonte, dass nur berechtigte Stablecoins von dieser Regel abgedeckt sind. Nicht-konforme Vermögenswerte bleiben weiterhin vom regulatorischen Kapital ausgeschlossen. Daher bestehen für Finanzinstitute weiterhin Verpflichtungen im Rahmen der Due Diligence.
Diese Entwicklung ist ein bedeutender Schritt hin zur Integration digitaler Assets in die Mainstream-Finanzwelt. Stablecoins werden zunehmend zu einer Brücke zwischen Fiatwährungen und Blockchain-Diensten. Dadurch entwickelt sich die regulatorische Behandlung stetig weiter im Einklang mit den Markttrends.