- Februar Nachrichten, nach mehreren Monaten der Seitwärtsbewegung beschleunigt die Bitcoin-Preisentwicklung deutlich, der Markt befindet sich im Hochrisikobereich. On-Chain-Daten zeigen, dass zwischen dem 5. und 6. Februar Bitcoin zunächst um 14,3 % gefallen ist, anschließend jedoch schnell um 12,2 % wieder gestiegen ist, was kurzfristig zu starken Schwankungen führte, bei denen sowohl Long- als auch Short-Positionen großflächig liquidiert wurden.
Statistiken von Alphractal zeigen, dass die Volatilität über 30 und 180 Tage gleichzeitig anstieg. Solche Situationen treten häufig nach einer längeren Phase niedriger Volatilität auf und deuten darauf hin, dass sich der Markt von einer „Lagerung“ in eine „schnelle Richtungsfindung“ bewegt. Für Trader mit hohem Hebel steigt das Risiko großer Liquidationen bei Preisschwankungen deutlich.
Besonders aufmerksam sollte man den Bewegungen der Whales folgen. On-Chain-Daten großer Adressen zeigen, dass bei einem Rückgang von Bitcoin von 95.000 USD auf etwa 60.000 USD die Zuflüsse an BTC auf Börsen deutlich zunahmen. Das monatliche Durchschnittsvolumen an Zuflüssen stieg von etwa 1000 auf fast 3000 BTC, allein am 6. Februar wurden rund 12.000 BTC auf Börsen transferiert. Seit Anfang Februar gab es sieben Handelstage, an denen die Zuflüsse 5000 BTC überstiegen, was in der Geschichte selten vorkommt.
Diese konzentrierten Zuflüsse sind oft mit temporären Tops oder panikartigem Verkauf verbunden. Derzeit deuten mehr Verkaufssignale als Kaufsignale auf eine anhaltend angespannte Kapitallage hin. Auch die technische Lage ist belastet: Der Bitcoin-Preis liegt deutlich unter dem 20-Tage-Durchschnitt (etwa 77.000 USD), und in letzter Zeit gab es nur in der Region um 60.000 USD begrenzte Erholungen.
Der Momentum-Indikator zeigt, dass der Abwärtstrend noch nicht umgekehrt ist, der RSI bleibt unter 40, und die DMI-Verkaufslinie dominiert weiterhin. Mehrere Signale deuten darauf hin, dass der Markt weiterhin in einem Zustand hoher Volatilität und Unsicherheit ist. Wenn die Kaufkraft nicht anhält, könnte der kurzfristige Trend weiterhin Druck erfahren.
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