Strategy, das Unternehmen unter der Leitung von Michael Saylor und ehemals bekannt als MicroStrategy, hat erneut die Grenzen der Unternehmens-Bitcoin-Anhäufung verschoben. Das Unternehmen kündigte einen weiteren wöchentlichen Bitcoin-Kauf an und übertraf damit offiziell die historische Marke von 700.000 BTC im Bestand. Dieser Schritt erfolgt in einem sensiblen Moment, da sich der Kryptomarkt auf eine mögliche Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA zu den von Ex-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Zöllen vorbereitet.
Strategy Erwirbt 22.305 BTC für 2,13 Milliarden US-Dollar Laut einer kürzlich bei der US-Börsenaufsicht (SEC) eingereichten Unterlage erwarb Strategy 22.305 BTC für insgesamt 2,13 Milliarden US-Dollar, zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 95.284 US-Dollar pro Bitcoin. Das Unternehmen hält jetzt 709.715 BTC, die für insgesamt 53,92 Milliarden US-Dollar erworben wurden, mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von 75.979 US-Dollar pro BTC. Mit diesem Schritt hat Strategy seine Position als größter Unternehmens-Bitcoin-Tresor der Welt fest etabliert, ohne einen nahen Rivalen unter börsennotierten Unternehmen. Der letzte Zukauf wurde durch den Verkauf von Aktien in drei Eigenkapitalangeboten finanziert: 1,8 Milliarden US-Dollar durch den Verkauf von MSTR-Aktien$294 Millionen durch STRC-Aktien$3,4 Millionen durch STRK-Aktien
„₿igger Orange“: Saylor kündigt den Schritt im Voraus an Michael Saylor hatte bereits am Sonntag auf einen weiteren großen Kauf hingewiesen. In seinem üblichen wöchentlichen Beitrag auf X teilte er den Bitcoin-Portfolio-Tracker von Strategy mit der Überschrift „₿igger Orange“, ein Ausdruck, der von der Community weithin als Signal für eine größere als gewöhnlich erfolgte Akquisition interpretiert wird. Diese Interpretation erwies sich als richtig. Der letzte Kauf übertraf den vor zwei Wochen getätigten deutlich, bei dem Strategy 13.627 BTC für 1,25 Milliarden US-Dollar erwarb.
Bitcoin und MSTR-Aktien unter Druck wegen Zollbedenken Die Ankündigung kam, als Bitcoin von seinen Jahreshochs über 97.000 US-Dollar zurückging und kurzzeitig auf 90.500 US-Dollar fiel. Der Markt reagierte auf erneute Bedenken hinsichtlich Trumps vorgeschlagener Zölle, die Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Finnland, Dänemark, Norwegen und Schweden betreffen könnten, mit einer möglichen Umsetzung bereits ab dem 1. Februar. Der Rückgang bei Bitcoin belastete auch die Aktie von Strategy. MSTR-Aktien fielen im vorbörslichen Handel auf etwa 165 US-Dollar, fast 5 % niedriger als der Schlusskurs der Vorwoche bei 173 US-Dollar. Trotz des Rückgangs liegt die Aktie im bisherigen Jahresverlauf immer noch um mehr als 12 % im Plus, was eine bemerkenswerte Erholung nach einem schwachen Abschluss von 2025 darstellt.
Institutionelles Vertrauen bleibt stark Trotz kurzfristiger Volatilität bleibt das institutionelle Vertrauen in Strategy intakt. Einige Marktanalysten glauben, dass die MSTR-Aktien kurzfristig wieder über $200 in steigen könnten, was bestätigt, dass die Aktie bereits eine Preisbodenbildung durchlaufen hat. Große institutionelle Akteure bauen weiterhin Positionen auf: Vanguard Group, über ihren Value Index Fund, enthüllte eine zusätzliche $200 Millionen-Investition. VanEck hat sich ebenfalls als einer der wichtigsten langfristigen Aktionäre von Strategy identifiziert. Volatilität im Voraus, da Entscheidung des Obersten Gerichtshofs droht Bitcoin und Strategy-Aktien könnten bald eine erhöhte Volatilität erleben. Der Oberste Gerichtshof der USA wird voraussichtlich heute eine Stellungnahme zu Trumps Zollfall abgeben, und eine endgültige Entscheidung ist eine reale Möglichkeit. In Kombination mit Michael Saylors aggressiver Anhäufungsstrategie befindet sich der Markt in einer entscheidenden Phase, die den Bitcoin-Preistrend und die allgemeine Anlegerstimmung in den kommenden Tagen erheblich beeinflussen könnte.
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