Wird der Bitcoin-Preis im Jahr 2026 eine Wiederaufnahme der „Abwertungstransaktionen“ erleben? Die Meinung der Institutionen gibt die Antwort.

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„Abwertungstransaktionen“ wurden im Jahr 2025 vorübergehend zum zentralen Narrativ der globalen Märkte. Vor dem Hintergrund wachsender Haushaltsdefizite und zunehmender Geldmengen stieg der Goldpreis auf neue Höchststände, während Bitcoin am Jahresende deutlich zurückfiel und zu Meinungsverschiedenheiten im Markt führte. Mit Blick auf 2026 bewerten Investoren erneut eine entscheidende Frage: Kann der Bitcoin-Preis weiterhin vom langfristigen Abwertungskonzept profitieren?

Der Begriff „Abwertungstransaktion“ beschreibt im Wesentlichen die Absicherung gegen den Kaufkraftverlust fiatbasierter Währungen durch die Allokation knapper Vermögenswerte. Im Jahr 2025 gilt diese Logik auch für Bitcoin, da dessen Angebotsschnitt festgelegt ist und es globale Liquidität aufweist. Allerdings erlebte der Kryptomarkt im vierten Quartal 2025 eine heftige Korrektur: Bitcoin fiel vom Hoch bei etwa 126.080 US-Dollar im Oktober um fast 30 %, was das kurzfristige Vertrauen schwächte.

Insgesamt sehen einige Analysten darin kein Zeichen für das Ende des Trends. Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas betonte, dass Abwertungstransaktionen eine langfristige Strategie sind, die stark auf Geduld angewiesen ist, und kurzfristige Preisschwankungen ändern nichts an ihrer Kernlogik. Er ist der Ansicht, dass angesichts anhaltender Staatsverschuldung und Liquiditätserweiterung die entsprechenden Transaktionen weiterhin realistische Grundlagen haben, auch wenn sie oft von aktuellen Nachrichten abgekoppelt sind.

Makroökonomisch betrachtet ist das Risiko der Währungsabwertung nicht verschwunden. Pepperstone-Analystin Dilin Wu erklärte, dass der Abschwung von Bitcoin Ende 2025 eher eine temporäre Beruhigung der Inflationserwartungen darstellt und keine grundlegende Trendwende. Sie wies darauf hin, dass nach der Zulassung des physischen Bitcoin-ETFs in den USA im Jahr 2024 immer mehr langfristige Gelder in den Markt strömen, wodurch Bitcoin allmählich von einer hochvolatilen Spekulationsware zu einem strukturellen Absicherungsinstrument wird.

Auch das politische Umfeld bleibt ein wichtiger Fokus. Mehrere Analysten erwarten, dass die Trump-Regierung im Jahr 2026 eine lockerere Fiskal- und Geldpolitik verfolgen wird, um die Wirtschaft vor den Zwischenwahlen zu stabilisieren. Greg Magadini, Leiter der Derivate bei Amberdata, glaubt, dass eine dovische Haltung der Federal Reserve die Liquiditätssituation wieder verbessern und die „Abwertungstransaktionen“ neu aktivieren könnte, wobei Bitcoin möglicherweise zu den Hauptprofiteuren zählt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bitcoin-Entwicklung 2026 möglicherweise nicht mehr ausschließlich von positiven Faktoren getrieben wird, sondern vielmehr von einem Zusammenspiel aus Schuldenexpansion, politischer Ausrichtung und institutioneller Allokation abhängt. Solange die langfristige Erwartung einer Fiat-Währungsschwäche bestehen bleibt, besitzt die Erzählung vom „digitalen Gold“ weiterhin eine solide Basis für eine erneute Aufwärtsbewegung.

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