Alchemy Pay hat ein weiteres Kapitel zu seiner Erfolgsgeschichte hinzugefügt. Das Unternehmen für Fiat-Krypto-Zahlungen gab bekannt, dass ihm vom Kansas Office of the State Bank Commissioner eine Money Transmitter License erteilt wurde. Die Genehmigung ermöglicht es dem Unternehmen, legal Geldtransferservices für Menschen und Unternehmen in Kansas anzubieten – ein praktischer Schritt, der auch zeigt, wie ernst es das Unternehmen mit den regulatorischen Anforderungen in den USA meint.
Mit Kansas auf der Liste besitzt Alchemy Pay nun Lizenzen in elf Bundesstaaten, darunter Arkansas, Iowa, Minnesota, New Hampshire, New Mexico, Oklahoma, Oregon, Wyoming, Arizona und South Carolina. Es ist die dritte Bundesstaatslizenz, die das Unternehmen im Jahr 2025 erhalten hat, was Teil einer schnelleren Expansion seines regulierten Fußabdrucks ist, während es gleichzeitig in anderen Jurisdiktionen um Genehmigungen bemüht ist.
Dies fällt in eine bedeutende Phase. Die US-Regeln für digitale Vermögenswerte sind noch im Wandel, und das Interesse an der Tokenisierung realer Vermögenswerte steigt rasant. Für Alchemy Pay ist die Kansas-Lizenz nicht nur Papierkram; sie unterstützt direkt das Kerngeschäft des Unternehmens, Fiat in Krypto umzuwandeln, und öffnet die Tür für breitere Angebote.
Zu diesen Angeboten gehört eine kürzlich gestartete RWA-Plattform, die es den Menschen ermöglichen soll, tokenisierte Aktien direkt mit Fiat zu kaufen – ein ziemlich großer Wandel, wenn es sich durchsetzt. Die Lizenz legt auch die Grundlage für Alchemy Pays Pläne für eine proprietäre Stablecoin und eine auf Stablecoin basierende Alchemy Chain sowie für die breitere Einführung seiner Zahlungsdienste.
„Die Sicherung unserer Kansas Money Transmitter License stärkt das tiefe Engagement von Alchemy Pay für Compliance und Transparenz in jedem Markt, den wir bedienen“, sagte Ailona Tsik, CMO bei Alchemy Pay. „Da sich das regulatorische Umfeld in den USA weiterhin entwickelt, stärkt diese Errungenschaft nicht nur unsere operative Basis, sondern ermöglicht es uns auch, verantwortungsvoll zu innovieren – von RWA-Zugang bis hin zur Stablecoin-Infrastruktur – und dabei die volle regulatorische Übereinstimmung zu wahren.“
Eine klare Strategie
Die Genehmigung in Kansas folgt einer Reihe von Compliance-Erfolgen weltweit in diesem Jahr. Alchemy Pay verweist auf eine Lizenz für Digital Currency Exchange Providers (DCEP) in Australien, eine Registrierung als Electronic Financial Business in Korea und die Anerkennung durch die Schweizer Vereinigung für Qualitätskontrolle im Finanzdienstleistungsbereich (VQF) als Selbstregulierungsorganisation. Eine strategische Investition in die in Hongkong lizenzierte HTF Securities Limited erweitert zudem die regulierte Präsenz im Finanzzentrum Asiens.
Gegründet im Jahr 2017 positioniert sich Alchemy Pay als Brücke zwischen traditionellem Geld und Krypto für Unternehmen, Entwickler und alltägliche Nutzer. Das Produktportfolio umfasst On- und Off-Ramp-Services, eine Web3 Digital Bank mit Multi-Fiat-Konten und Sofortumwandlung von Fiat in Krypto, einen NFT-Checkout, der den Kauf von NFTs mit herkömmlichen Zahlungsmethoden ermöglicht, sowie die neue RWA-Plattform für tokenisierte Vermögenswerte. Das Netzwerktoken des Unternehmens, ACH, läuft auf Ethereum, und Alchemy Pay gibt an, Fiat-Zahlungen in 173 Ländern zu unterstützen.
Die Kansas-Lizenz zeigt eine klare Strategie: den Aufbau regulatorischer Glaubwürdigkeit, während gleichzeitig neue Wege geschaffen werden, damit Menschen Fiat nutzen können, um auf Krypto und tokenisierte Vermögenswerte zuzugreifen. Es ist ein pragmatischer Ansatz: Lizenzen erwerben, dann diese Lizenzen nutzen, um Neues auszuprobieren. Ob Regulierungsbehörden und große Finanzinstitute im gleichen Tempo voranschreiten, bleibt eine offene Frage, aber die jüngsten Genehmigungen von Alchemy Pay zeigen, dass das Unternehmen vorhat, sich an die Regeln zu halten, während es voranschreitet.