ChainCatcher Nachrichten, berichtet CriptoNoticias, dass die argentinischen Behörden erfolgreich einen großen Betrugs- und Geldwäscheskandal im Zusammenhang mit Kryptowährungen aufgedeckt haben, bei dem die betroffene Summe über 1,8 Billionen argentinische Pesos (ca. 12 Milliarden US-Dollar) beträgt. Die Hauptgeschädigten sind landwirtschaftliche Unternehmen. Die kriminelle Organisation eröffnete Konten bei Banken durch gefälschte Dokumente, erhielt Kredite und transferierte die Gelder sofort auf Kryptowährungshandelsplattformen, um sie anschließend in virtuelle Vermögenswerte umzuwandeln und in digitale Geldbörsen zu überweisen. Um Spuren zu verwischen, nutzte die Organisation Dritte, die simulierte Krypto-Arbitrage-Transaktionen durchführten. Die Ermittlungen ergaben, dass alle Beteiligten nicht im Registrierungssystem für virtuelle Vermögensdienstleister der argentinischen Nationalen Wertpapierkommission (CNV) eingetragen waren. Die Aktion wurde gemeinsam vom Nationalen Sicherheitsministerium und der Bundespolizei durchgeführt, mit insgesamt 8 Durchsuchungen, bei denen 3 Männer festgenommen und 2 weitere benachrichtigt wurden. Bei der Operation wurden Bargeld, Handys, Speichermedien, Laptops und relevante Dokumente beschlagnahmt. Der Fall begann im Oktober 2025 mit einer gerichtlichen Untersuchung.