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Blockchain-Zahlungsunternehmen Ripple äußerte Unterstützung für das Konzept eines „schlanken“ Federal Reserve (Fed) Zahlungsaccounts, das speziell für Nicht-Banken-Entitäten durch seinen Chief Legal Officer, Stuart Alderoty, entwickelt wurde. Dieses Konto könnte angeblich Bedenken traditioneller Banken hinsichtlich finanzieller Stabilität und Wettbewerbsrisiken adressieren.
In einem Interview mit Reuters beschrieb Alderoty die Idee als „attraktiv“ und schlug vor, dass sie konventionellen Banken, die vor zunehmender Konkurrenz durch lightly-regulierte Nicht-Banken warnen, Sicherheit bieten könnte.
Ripple hatte bereits im Juli dieses Jahres einen Antrag auf ein Fed-Hauptkonto gestellt, das es dem Unternehmen ermöglichen würde, direkt mit der Zahlung Infrastruktur der US-Zentralbank zu verbinden und so die Notwendigkeit von Vermittlern zu umgehen.
Verwandte Lektüre: Ripple kündigt $500 Millionen Finanzierungsrunde an, erreicht $40 Milliarden Bewertung Die Federal Reserve war in der Vergangenheit vorsichtig bei der Gewährung des Zugangs zu ihren Zahlungssystemen für weniger regulierte Entitäten, teilweise aufgrund von Bedenken der Banken hinsichtlich potenzieller Risiken für das Finanzsystem.
In einer bemerkenswerten Politikänderung deutete Fed-Gouverneur Christopher Waller kürzlich an, dass die Zentralbank ein „schlankes“ Hauptkonto in Erwägung zieht.
Dieses Konto würde Unternehmen den Zugang zu Fed-Zahlungsdiensten ermöglichen, ohne weitere wichtige Vorteile wie Zinszahlungen, Überziehungsmöglichkeiten oder Zugang zu Notfallkrediten anzubieten.
Selbst mit diesen Einschränkungen könnte ein „schlankes“ Konto Ripple dabei helfen, Reserven schnell in seine dollarpegte Stablecoin RLUSD umzuwandeln. Dieser direkte Zugang zu den Fed-Diensten würde Transaktionen vereinfachen und Kosten im Zusammenhang mit der Nutzung von Bankvermittlern reduzieren.
Alderoty betonte die Bedeutung der Rückzahlbarkeit und erklärte, dass der Zugang zu einem Hauptkonto die effizienteste und transparenteste Möglichkeit bieten würde, US-Dollar-Vermögenswerte und Staatsanleihen zu verwalten.
Waller stellte klar, dass das Konzept noch ein Prototyp ist und Änderungen vorbehalten sind. Er wies darauf hin, dass die beabsichtigte Nutzung solcher Konten begrenzt sein würde, um eine Übernahme der traditionellen Bankgeschäfte zu vermeiden.
Zusätzlich erwähnte er, dass diese „schlanken“ Konten Krypto-Institutionen den Zugang zu Fed-Zahlungsnetzen auf einer „vereinfachten Zeitlinie“ ermöglichen könnten, allerdings ohne bestimmte Vorteile wie Zinsen auf Kontoguthaben oder Überziehungsoptionen.
Verwandte Lektüre: American Bankers Association fordert das Finanzministerium auf, das GENIUS-Gesetz zur Stoppung der Stablecoin-Zinsverbote durchzusetzen Allerdings äußerte Caitlin Long, eine erfahrene Wall-Street-Veteranin und Gründerin sowie CEO von Custodia, einer Wyoming-lizenzierten Krypto-Bank, die schon lange ein vollwertiges Hauptkonto anstrebt, Vorsicht gegenüber solchen Konzepten.
Sie wies darauf hin, dass Wallers Ankündigung spezifizierte, dass das neue Programm der Federal Reserve nur für „rechtlich zulässige Entitäten“ gelten würde, was die Bedeutung der Details bei der Umsetzung unterstreicht.
The Das tägliche Diagramm zeigt, dass der XRP-Preis rückläufig ist. Quelle: XRPUSDT auf TradingView.com
Zum Zeitpunkt des Schreibens wurde die zugehörige Kryptowährung XRP bei 2,22 US-Dollar gehandelt, was auf erhebliche Verluste im Einklang mit dem aktuellen Abschwung des breiteren Kryptomarktes hinweist. In den letzten 24 Stunden und sieben Tagen hat die Altcoin jeweils 6% bzw. 8% an Wert verloren.
Bildquelle: DALL-E, Diagramm: TradingView.com
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