Warum hat Bitcoin die Marke von 97.000 US-Dollar durchbrochen?

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原文 Titel: „Bitcoins strategischer Erholungsanstieg: Ein Bull-Case nach CPI für 2026“
Verfasser: AInvest News Redaktionsteam
Übersetzung: Peggy, BlockBeats


Hinweis des Herausgebers: In der letzten Nacht hat Bitcoin kurzfristig mehrfach die Grenzen durchbrochen, mit einem 24-Stunden-Gewinn von 3,91 %. Dieser Artikel analysiert anhand von drei Leitlinien – makroökonomischer Liquidität, Verhalten der Institutionen und On-Chain-Bewertungen – warum Bitcoin möglicherweise weiterhin eine strukturelle Erholung erleben könnte: Erstens, wenn die Federal Reserve im Jahr 2026 mit Zinssenkungen und QE beginnt, wird die Rückkehr der Liquidität die Bewertung risikoreicher Vermögenswerte erneut anheben; zweitens, während der Markt Rückgänge verzeichnet, ziehen sich ETF-Fonds zurück, aber zentrale Institutionen setzen trotz Volatilität kontinuierlich auf Käufe und bereiten so die Erholung vor; drittens zeigen mehrere On-Chain-Bewertungsindikatoren, dass Bitcoin sich nahe an seinem historischen „Wertbereich“ befindet, was langfristigen Investoren eine kosteneffiziente Einstiegsmöglichkeit bietet.


Hier der Originaltext:

Der Kryptowährungsmarkt, insbesondere Bitcoin (BTC), gilt seit langem als wichtiger Indikator für makroökonomische Veränderungen und das Sentiment institutioneller Akteure. Mit Blick auf 2026 bereiten mehrere makroökonomische Faktoren und die erneute Rückkehr institutioneller Gelder die Grundlage für eine strategische Erholung des Bitcoin-Preises. Dieser Artikel analysiert die Wege der Fed-Politik, die Abschwächung der Inflation sowie Veränderungen im Verhalten der Institutionen und zeigt, wie diese gemeinsam eine überzeugende bullische Logik für das kommende Jahr bilden.

Makrotrend: Die Wende in der Fed-Politik und die Unterstützung durch die Inflation

Wenn die Federal Reserve im ersten Quartal 2026 Zinssenkungen und Quantitative Lockerung (QE) einleitet, markiert dies eine entscheidende Wende in der Geldpolitik. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, das Wirtschaftswachstum zu stimulieren und den weiterhin bestehenden, aber nachlassenden Inflationsdruck zu bekämpfen. Historisch betrachtet sind solche Maßnahmen in der Regel positiv für Risikoanlagen, einschließlich Bitcoin.

Bis Ende 2025 ist die Kern-CPI auf 2,6 % gesunken, was die Sorgen vor einer langanhaltenden Hochinflation mildert und die Dringlichkeit weiterer signifikanter Zinserhöhungen reduziert. In diesem Umfeld ist es wahrscheinlicher, dass Kapital neu in alternative Anlagen umgeschichtet wird, wobei Bitcoin zunehmend als „digitales Gold“ angesehen wird – eine digitale Alternative zum physischen Gold.

Die Quantitative Lockerung (QE) der Fed könnte die Liquidität auf den Finanzmärkten weiter verstärken und so einen günstigen externen Rahmen für einen Preisanstieg von Bitcoin schaffen. Historisch gesehen lag die durchschnittliche Rendite im ersten Quartal bei etwa 50 %, wobei diese Phase oft mit einer Erholung nach den Volatilitäten im vierten Quartal einhergeht. Während die geldpolitische Ausrichtung der Zentralbanken zunehmend von „Inflationskontrolle“ zu „Wachstumspriorisierung“ wechselt, verschiebt sich auch das makroökonomische Narrativ rund um Bitcoin von einer defensiven zu einer konstruktiven, bullishen Perspektive.

Institutionelle Rückkehr: Kontinuierliche Käufe trotz Volatilität

Trotz erheblicher Kapitalabflüsse Ende 2025, beispielsweise im November mit einem Nettoabfluss von 6,3 Milliarden US-Dollar bei Bitcoin-ETFs, bleibt das Interesse institutioneller Akteure an Bitcoin stark. Unternehmen wie MicroStrategy setzen ihre Käufe fort: Anfang 2025 wurden 11.000 Bitcoin (etwa 1,1 Milliarden US-Dollar) zusätzlich erworben.

Gleichzeitig erhöhten mittlere Positionen im ersten Quartal 2025 ihren Anteil an der Gesamtversorgung von Bitcoin. Diese strategischen Käufe während der Volatilität spiegeln das langfristige Engagement von Institutionen und mittleren Investoren wider, Bitcoin als „Wertspeicher“ zu positionieren.

Die Divergenz zwischen ETF-Abflüssen und anhaltenden Käufen durch Institutionen verdeutlicht eine subtilere strukturelle Veränderung: Während bei fallenden Kursen die ETF-Fonds, getrieben von Retail-Stimmung, zurückziehen, scheinen die Kerninstitutionen bereits auf eine Erholung zu setzen.

Dieses Muster entspricht den typischen historischen Verhaltensweisen bei Bitcoin: Trotz eines langfristigen Aufwärtstrends verkaufen kurzfristige Halter oft in Phasen der Volatilität mit Verlusten. Dies lässt sich am Short-Term Holder Spent Output Profit Ratio (SOPR) erkennen: Anfang 2025 blieb dieser Indikator über mehr als 70 Tage unter 1, was auf Verluste bei kurzfristigen Verkäufen hindeutet.

Solche Verhaltensweisen deuten auf eine Phase des „Aufkaufs durch Langzeitinvestoren“ hin: Wenn kurzfristige Investoren gezwungen sind, Verluste zu realisieren, entstehen für langfristige Anleger günstige Kaufgelegenheiten, was wiederum institutionellen Akteuren ermöglicht, bei niedrigen Kursen einzusteigen.

On-Chain-Indikatoren: Im „Wertbereich“, aber mit Vorsicht vor bärischen Risiken

BTC Absolute Momentum Strategie (Nur Long)

Wenn die 252-Tage-Rate of Change (RoC) positiv ist und der Kurs über dem 200-Tage-SMA (Simple Moving Average) schließt, wird long gegangen. Bei Unterschreiten des 200-Tage-SMA beim Schlusskurs wird die Position geschlossen; oder bei Erreichen eines der folgenden Bedingungen: Halten der Position für 20 Handelstage, Gewinnmitnahme (TP) +8 % / Stop-Loss (SL) -4 %.

Ende 2025 zeigt sich bei Bitcoin eine deutliche Korrektur: Der Jahresverlust beträgt etwa 6 %, im vierten Quartal sogar über 20 %. Gleichzeitig zeigen On-Chain-Signale eine Divergenz. Einerseits schwächt sich der Anteil der „profitablen Adressen“ (Percent Addresses in Profit) ab, was auf verstärkte Verkäufe von Langzeit-Haltern hindeutet; andererseits deuten Indikatoren wie „Dynamic Range NVT“ und „Bitcoin Yardstick“ darauf hin, dass Bitcoin sich in einem historischen „Wertbereich“ befindet, ähnlich den Bewertungsniveaus früherer wichtiger Tiefpunkte.

Diese Widersprüche bedeuten, dass der Markt an einer entscheidenden Weggabelung steht: Der kurzfristige Abwärtstrend setzt sich fort, während die fundamentalen Daten auf eine mögliche Unterbewertung hindeuten. Für institutionelle Investoren bietet diese strukturelle Divergenz eine asymmetrische Chance – begrenztes Abwärtsrisiko bei gleichzeitigem erheblichen Aufwärtspotenzial. Besonders vor dem Hintergrund, dass die Fed-Politik sich wandelt und die historische Performance von Bitcoin im ersten Quartal 2026 potenziell katalytisch wirkt, wird diese Chance noch verstärkt; zudem gewinnt die Erzählung von Bitcoin als „Inflationsschutz“ wieder an Marktakzeptanz.

Fazit: Die Erholung 2026 ist im Entstehen

Das Zusammenspiel von makroökonomischem Rückenwind und der Rückkehr institutioneller Gelder schafft eine überzeugendere Bull-Logik für Bitcoin im Jahr 2026. Die Zinssenkungen und QE der Fed, verbunden mit einer schrittweisen Inflationsabkühlung, könnten zu einer verstärkten Liquiditätsflut in alternative Anlagen wie Bitcoin führen; selbst bei erheblichen Schwankungen im vierten Quartal 2025 zeigen die anhaltenden Käufe der Institutionen, dass sie an den langfristigen Wert von Bitcoin glauben.

Für Investoren ist die Kernbotschaft klar: Die „strategische Erholung“ von Bitcoin ist nicht nur eine Preisrückbildung, sondern das Ergebnis eines Wandels in der Geldpolitik und im Verhalten der Akteure. Wenn der Markt in dieser Übergangsphase eine neue Balance sucht, könnten diejenigen, die frühzeitig makroökonomische und institutionelle Trends erkennen, in der nächsten Phase des Bitcoin-Marktes einen Vorteil haben.

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