Nikita Bier, Xs Head of Product, erklärte kürzlich, warum Krypto-Inhalte an Sichtbarkeit verlieren. In einem Beitrag vom 10. Januar 2026 sagte er, dass Nutzer ihre eigene Reichweite durch den übermäßigen Einsatz von minderwertigen Antworten wie „gm“ Spam schaden. Er nannte diesen Effekt „Selbstmord“, und betonte, dass der Algorithmus der Plattform keine Beiträge versteckt.
Der Beitrag löste Diskussionen in der Krypto-Community über den Rückgang der Krypto-Inhalte aus. Viele Nutzer stimmten zu, dass wiederholte Inhalte und Buzzwords das Vertrauen in Krypto-Updates verringern.
Bier verwendete den Begriff „Selbstmord“, weil Nutzer ihre eigene Reichweite einschränken. X begrenzt die Anzahl der Beiträge, die eine Person täglich sehen kann. Wenn Nutzer diese Reichweite für sinnlose Antworten verwenden, verringern sie die Sichtbarkeit wichtiger Updates, wie Projektankündigungen.
Außerdem führt das Posten von zu vielen minderwertigen Nachrichten dazu, dass wertvolle Inhalte nach unten gedrückt werden. Bier betonte, dass Creator sich auf hochwertige Beiträge konzentrieren müssen, anstatt ihre Reichweite mit Ein-Wort- oder Spam-Antworten zu verschwenden.
Laut Bier sieht der durchschnittliche Nutzer nur 20–30 Beiträge pro Tag. Wenn minderwertige Inhalte dominieren, werden wichtige Krypto-Updates verborgen. Das erklärt, warum einige Beobachter das Gefühl haben, dass Krypto-Inhalte „sterben“.
Darüber hinaus schaden Nutzer, die sich auf wiederholte Grüße, Spam oder Buzzwords konzentrieren, versehentlich der Sichtbarkeit bedeutungsvoller Inhalte. Daher müssen Creator ihre Posting-Strategien anpassen, um einen Einfluss zu erzielen.
Viele Nutzer waren frustriert über wiederholte Beiträge und minderwertige Updates. Während einige vorschlugen, dass Projektteams ihre Inhalte sorgfältiger planen, um die Sichtbarkeit zu maximieren. Andere bemerkten, dass klare Updates, Ankündigungen und informative Threads deutlich besser abschneiden als trendige Ein-Zeiler.
Experten raten Krypto-Inhaltserstellern, Qualität vor Quantität zu stellen. Durch das Posten bedeutungsvoller Updates können sie sicherstellen, dass ihre Zielgruppe wichtige Informationen sieht.
Zusätzlich ermöglicht das Verständnis der Grenzen von X den Creators, Beiträge klug zu planen. Das verhindert Selbstsabotage und erhöht die Interaktion mit den Followern.
Biers Aussage hebt hervor, dass der Rückgang der Krypto-Inhalte nicht auf Algorithmen zurückzuführen ist. Stattdessen müssen Creator und Nutzer ihre Gewohnheiten ändern. Daher kann die Konzentration auf wertvolle, klare und gut geschriebene Beiträge Vertrauen und Sichtbarkeit im Krypto-Bereich gewinnen.