Trumps Sohns Mining-Unternehmen stürzt in 30 Minuten um 51 % ab! Kryptovermögen der Familie schrumpft um 800 Millionen US-Dollar

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Als der Bitcoin nach seinem Allzeithoch um über 30 % zurückfiel und der Markt heftig schwankte, erlitt das von Trumps Sohn unterstützte Bitcoin-Mining-Unternehmen American Bitcoin Company (ABTC) am 2. Dezember einen Kurssturz: Innerhalb von 30 Minuten wurde die Marktkapitalisierung halbiert und mehrfach wurde der Handel ausgesetzt. Das von Eric Trump mitgegründete Unternehmen fiel im Intraday-Handel auf ein Tief von 1,75 US-Dollar, ein Minus von 51 %.

Trumps Söhne: Mining-Firma ABTC bricht ein – Marktkapitalisierung halbiert sich in 30 Minuten, Handel mehrfach ausgesetzt

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(Quelle: Trading View)

Die American Bitcoin Company (ABTC) verlor am Dienstag innerhalb von nur 30 Minuten mehr als die Hälfte ihrer Marktkapitalisierung und wurde damit zu einem der dramatischsten Beispiele für einen Einzelaktien-Crash während der aktuellen Krypto-Marktkorrektur. Das von Eric Trump mitgegründete Mining-Unternehmen wurde durch die Kettenreaktion des Markteinbruchs in Mitleidenschaft gezogen: Der Kurs brach nach Handelsbeginn rapide ein und löste mehrfach Handelsaussetzungen (Circuit Breaker) aus – ein Zeichen für die Wucht der Verkäufe.

Dieser Einbruch folgte auf den massiven Liquidationstag am Montag, an dem fast 1 Milliarde US-Dollar an gehebelten Positionen ausgelöscht wurden. Der Bitcoin-Preis stürzte von einem Allzeithoch bei etwa 126.000 US-Dollar im Oktober auf unter 80.000 US-Dollar im November ab – einer der heftigsten kurzfristigen Rückgänge in der Geschichte. Diese Korrektur traf nicht nur direkt Bitcoin-Besitzer, sondern führte durch Hebungsauslösungen und Panikstimmung zu einem systemischen Schock für sämtliche kryptobezogene Vermögenswerte.

Obwohl sich der Markt am Dienstag vorübergehend stabilisierte, war der Schaden für ABTC bereits angerichtet. Aus technischer Sicht ist ein Kursrückgang von 51 % innerhalb von 30 Minuten weit außerhalb der normalen Schwankungsbreite und deutet auf eine Liquiditätskrise oder massive institutionelle Verkäufe hin. Solche Abstürze hinterlassen oft einen langfristigen Eindruck bei Anlegern – selbst wenn sich die Kurse später erholen, ist das Vertrauen kurzfristig schwer wiederherzustellen.

ABTC wurde dieses Jahr als Ausgründung von Hut 8 Corp. an den Markt gebracht und erfreute sich zunächst großer Beliebtheit bei Tradern – der Kurs schoss rasch in die Höhe. Seit dem Hoch im September ist die Marktkapitalisierung des Unternehmens jedoch um über 78 % eingebrochen. ABTC ging im September durch einen Reverse Merger mit Gryphon Digital Mining an die Nasdaq und erreichte nach dem Börsengang einen Höchstkurs von 9,31 US-Dollar; seither ist der Kurs um etwa 78 % gefallen. Im November meldete das Unternehmen für das dritte Quartal einen Nettogewinn von 3,5 Millionen US-Dollar und einen Umsatz von 64,2 Millionen US-Dollar, doch in der aktuellen Marktlage konnten die Fundamentaldaten keinerlei Auftrieb geben.

Trump-Familie: Krypto-Investments massiv unter Druck

Die tiefgreifende Beteiligung der Trump-Söhne an Krypto-Investments wird derzeit von massiven Verlusten getroffen. Donald Trump Jr. ist einer der Aktionäre der American Bitcoin Company, dessen Anteil durch den Kurssturz von ABTC stark an Wert eingebüßt hat. Eric Trump ist nicht nur Mitgründer von ABTC, sondern setzt sich auch für andere Krypto-Engagements der Familie ein. Doch auch andere Krypto-Assets der Familie sind im Zuge der Marktkorrektur unter Druck geraten, was die systemische Dimension der aktuellen Entwicklung unterstreicht.

Verlustübersicht: Krypto-Assets der Trump-Familie

ABTC Mining-Unternehmen: In zwei Monaten seit Börsengang um 78 % gefallen, erheblicher Wertverlust für Donald Trump Jr.s Beteiligung

WLFI-Token: Verbunden mit der von Trump unterstützten DeFi-Plattform World Liberty Financial, seit dem September-Hoch um über 30 % gefallen

ALT5 Sigma: Fonds, der WLFI hält, ist vom Hoch um mehr als 80 % eingebrochen

Trump Media & Technology Group: Kurs auf Allzeittief, Trumps eigener Anteil seit September um rund 800 Millionen US-Dollar gesunken

Die Trump-Familie hält nicht nur Token, sondern ist auch in verschiedenen Bereichen der Krypto-Branche tief engagiert. Diese Diversifikation kann zwar Risiken streuen, doch die aufeinanderfolgenden Kursstürze haben die Verluste dennoch dramatisch beschleunigt. Die Muttergesellschaft von Truth Social, Trump Media & Technology Group (TMTG), fiel am Mittwoch auf ein Allzeittief. Der Kursrückgang steht im engen Zusammenhang mit der zunehmenden Krypto-Exposure des Unternehmens. Trump, größter Aktionär, hält seine Aktien (treuhänderisch verwaltet durch Donald Trump Jr.); deren Wert ist seit September um etwa 800 Millionen US-Dollar gefallen.

Das Unternehmen ist bislang nicht profitabel, bestätigte aber in Unterlagen im Juli Ausgaben von rund 2 Milliarden US-Dollar für den Kauf von Bitcoin und anderen digitalen Assets: 11.500 Bitcoin zum Durchschnittspreis von etwa 115.000 US-Dollar. Nach dem Rückgang von Bitcoin liegt diese Position mit etwa 25 % im Minus. Zudem kaufte Trump Media den von Crypto.com herausgegebenen CRO-Token, der zum 30. September mit etwa 147 Millionen US-Dollar bewertet wurde; seither hat sich der CRO-Kurs um rund 50 % verringert. Beide Unternehmen entwickeln derzeit gemeinsam die neue Vorhersageplattform Truth Predict, auf der Nutzer auf Sport- und politische Ereignisse wetten können – das Projekt befindet sich noch im Aufbau.

Eric Trump bleibt optimistisch: Wer Volatilität umarmt, wird gewinnen

Trotz der massiven Verluste zeigt sich Eric Trump gegenüber Bloomberg unerschütterlich: „Was für eine tolle Gelegenheit zum Nachkaufen“, sagt er. „Wer die Volatilität umarmt, wird am Ende als Gewinner hervorgehen. Ich war noch nie so optimistisch in Bezug auf die Zukunft von Kryptowährungen und die Modernisierung des Finanzsystems.“ Bereits im vergangenen Monat betonte Eric Trump, dass ihn die Volatilität nicht beunruhige und bezeichnete Schwankungen als „Freunde der Investoren, die bei niedrigen Kursen akkumulieren“.

Solche Äußerungen sind in der Krypto-Community nicht selten; viele Langzeit-Gläubige betonen in Crash-Phasen die „Kaufgelegenheit“. Für normale Anleger jedoch erfordert dieser Optimismus eine sehr hohe Risikotoleranz und starke finanzielle Reserven. Die öffentlichen Aussagen der Trump-Söhne dienen als Signal zur Stärkung des Vertrauens in die Krypto-Investments der Familie – und zur Abwehr weiterer Short-Attacken auf die Trump-Marke.

Doch Marktdaten zeigen, dass Eric Trumps Optimismus die fortschreitende Verkaufswelle nicht aufhalten konnte. Obwohl ABTC im dritten Quartal erstmals Gewinne ausweisen konnte – 3,47 Millionen US-Dollar Nettogewinn, 64,2 Millionen US-Dollar Umsatz und ein Zuwachs um 3.000 Bitcoin auf über 4.000 Stück – reichte das nicht aus, um der negativen Marktstimmung zu trotzen. Das zeigt: In extremen Marktphasen werden Fundamentaldaten oft von Panik und Liquiditätsbedenken überschattet – Anleger fokussieren sich kurzfristig vor allem auf Liquidität und Risikovermeidung.

Bitcoin-Aktien im freien Fall: MicroStrategy bricht um über 50 % ein

Das Schicksal der American Bitcoin Company ist kein Einzelfall. Mit der Korrektur am Kryptomarkt geraten zahlreiche börsennotierte Unternehmen mit großen Bitcoin-Reserven oder starkem Krypto-Bezug in eine Phase der Neubewertung. Die Verkaufswelle hat keinen einzelnen Auslöser, sondern ist das Ergebnis der allgemeinen Marktkorrektur und von Gewinnmitnahmen bei Tech-Werten.

Die von Michael Saylor geführte MicroStrategy (MSTR) ist um über 50 % gefallen; zeitweise lag die Marktkapitalisierung sogar unter dem Wert der eigenen Bitcoin-Bestände, was am Markt für Unruhe sorgt. Dieses Phänomen wird als „Negativ-Prämie“ bezeichnet – Investoren halten es für attraktiver, direkt Bitcoin zu besitzen, als das betriebliche Risiko und die Managementgebühren einer Firma zu tragen. MSTR galt lange als „Bitcoin-ETF-Ersatz“, doch in Panikphasen wird die Anfälligkeit dieses Modells schonungslos offengelegt.

Auch die Krypto-Strategie der Trump-Familie ist im Kern eine „Bitcoin-Proxy-Wette“ im großen Stil und wird wie eine Bitcoin-Konzeptaktie gehandelt. Ob als Mining-Unternehmen (ABTC) oder durch direkte Bitcoin-Bestände (TMTG): Das Familienvermögen ist eng an die Bitcoin-Preisbewegung gekoppelt. Wenn Bitcoin von 126.000 US-Dollar auf 80.000 US-Dollar fällt, verlieren diese Proxy-Assets meist noch stärker – denn sie sind zusätzlich mit Unternehmens-, Liquiditäts- und Stimmungsrisiken belastet.

Für Anleger, die die Aktivitäten der Trump-Familie beobachten, ist dieses Ereignis eine wichtige Warnung: Politischer Einfluss und Markennamen schützen nicht vor systemischen Marktrisiken. Wenn die Flut zurückgeht, schwimmen alle Hochrisiko-Assets nackt.

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