Kryptowährungsmärkte Morgendliche Analyse: Nach dem Scheitern der Erholung – Seitwärtsbewegung und Strategien
Technologiesektor-Emotionen drücken, Krypto-Rallye stößt auf Widerstand, kurzfristig mögliche Seitwärtsbewegung im Bereich von 64.000–70.000 USD
Marktübersicht: Kurserholung gefolgt von Rücksetzer, anhaltende Vertrauenskrise
Bis zum Morgen des 27. Februar 2026 befindet sich der globale Kryptowährungsmarkt nach einer unerwarteten Erholung am Vortag (26. Februar) erneut in einer Korrekturphase. Der Bitcoin-Preis fiel vom Hoch bei fast 70.000 USD zurück und sank zeitweise um 3,5% auf 66.511 USD, aktuell wird bei etwa 67.000 USD gehandelt, 24-Stunden-Verlust ca. 2,54%. Ethereum zeigt eine noch schwächere Performance, fiel zeitweise unter die Marke von 2000 USD, mit einem Rückgang von über 3,5%.
Diese Korrektur hat die optimistischen Erwartungen vieler Investoren auf ein Markttief durchkreuzt. Obwohl am 26. Februar der US-Spot-Bitcoin-ETF einen Nettomittelzufluss von über 500 Mio. USD verzeichnete und damit den vorherigen Abfluss beendete, beträgt der kumulierte Nettoabfluss in diesem Jahr immer noch etwa 1,7 Mrd. USD. Die Marktstimmung kehrt von kurzfristiger Euphorie zu Vorsicht zurück. Kaiko-Analyst Adam McCarthy erklärt: „In Bärenmärkten und Phasen niedriger Liquidität sind solche Erholungen zu erwarten. Wie wir sehen, fehlt dieser Erholung die nötige Unterstützung, daher ist ein Rücksetzer nicht überraschend.“
Kernfaktorenanalyse
1. Signifikanter Einfluss der Technologieaktien-Stimmung
Die Korrelation zwischen Kryptowährungsmärkten und dem US-Technologiesektor ist in letzter Zeit besonders deutlich geworden. Nvidia veröffentlichte zwar starke Quartalszahlen, doch Sorgen über die Nachhaltigkeit der KI-Ausgaben führten zu einem Kursrückgang von über 5%, was den Nasdaq-Index um fast 1,18% drückte. Dieses Risikoappetit-Absinken wirkt sich direkt auf den Kryptomarkt aus. Matt Hougan, Chief Investment Officer bei Bitwise, sagt: „Das Ende des Krypto-Winters endet nicht in Euphorie, sondern in Gleichgültigkeit.“
2. Unsicherheiten in der Makropolitik
Die Erwartung einer Zinssenkung durch die Federal Reserve verzögert sich weiterhin, die Hochzinsphase dauert länger als erwartet, was die Bewertung globaler Risikoanlagen belastet. Zudem wurde die Zollpolitik der Trump-Regierung umgesetzt, die 10% „globale Zölle“ eingeführt hat, was Sorgen um das globale Handelsumfeld schürt. Kapital fließt vermehrt aus Hochrisikoanlagen ab. Geopolitisch bringen Fortschritte in den Verhandlungen zwischen den USA und Iran zwar positive Signale, doch Unsicherheiten bleiben bestehen.
3. Divergierende Kapitalflüsse bei Institutionen
Der Kapitalfluss in US-Spot-Bitcoin-ETFs ist ein wichtiger kurzfristiger Indikator. Am 26. Februar flossen netto 506,6 Mio. USD in diese Produkte, was die Erholung stützt. Allerdings zeigen sich bei institutionellen Akteuren Unterschiede: Einerseits erhöht DDC Enterprise zum siebten Mal in Folge seine Bitcoin-Bestände auf 2118 BTC; andererseits hat die börsennotierte Bergbaugesellschaft Bit Deer ihre 1133 BTC vollständig verkauft und ist damit das erste börsennotierte Bergbauunternehmen ohne Bitcoin-Bestände.
4. Komplexere Regulierungslandschaft
Die Regulierung zeigt eine „Ost-West-Differenzierung“. Hongkong plant im März die Erteilung der ersten Stablecoin-Lizenzen und die Einführung eines Lizenzsystems für den digitalen Asset-Handel. Das US-Arbeitsministerium hat die restriktiven Richtlinien für den Einsatz von Krypto in Rentenplänen aus dem Jahr 2022 aufgehoben. China hat die Justiz im Bereich virtueller Währungen verschärft, das Volksbank China und weitere 8 Behörden haben Hinweise zur Risikovermeidung bei virtuellen Währungen veröffentlicht.
Technische Analyse: Etablierte Seitwärtsphase
Bitcoin-Technische Analyse
Aus technischer Sicht befindet sich Bitcoin in einem Zustand, in dem der „mittelfristige Abwärtstrend unverändert ist, kurzfristige Überverkauftheit durch Erholung ausgeglichen wird“:
Tages-Chart: Der Kurs schwankt schwach in der Nähe des unteren Randes des Abwärtstrends, die mittelfristigen gleitenden Durchschnitte sind weiterhin bärisch ausgerichtet. Der MACD zeigt eine bullische Kreuzung unterhalb der Nulllinie, was auf kurzfristigen Erholungsbedarf hinweist, jedoch fehlt es an Volumen, um eine Trendwende zu bestätigen.
4-Stunden-Chart: Der Kurs schwankt im Bereich von 64.000–68.000 USD, die Bollinger-Bänder ziehen sich zusammen, das Momentum ist ausgeglichen. Der RSI pendelt um 50, es besteht kein klares Richtungszeichen, wahrscheinlich bleibt die Bewegung im Bereich.
Wichtige Kursniveaus:
Starke Unterstützung: 64.200–65.000 USD (Stabilisierungsbereich der aktuellen Erholung)
Erster Widerstand: 67.500–68.000 USD (24-Stunden-Hoch, dichtes Stop-Loss- und Gewinnmitnahmelager)
Starker Widerstand: 69.000–70.000 USD (Schlüsselpunkt für mittelfristige Trendwende)
Ethereum-Technische Analyse
Ethereum zeigt eine noch schwächere technische Lage, fiel unter die wichtige Unterstützung bei 1900 USD, kurzfristige Unterstützung liegt bei 1850–1860 USD. Bei einem Unterschreiten von 1850 USD könnte der Kurs weiter auf 1800 USD absinken.
„Crash-Doppeln“: Basis-Investitionsbetrag × (1 + Rückgangsprozentsatz ). Beispiel: Bei einem Tagesverlust von 15% erhöht sich der Investitionsbetrag um 15%, um die Kosten effektiv zu senken.
Positionslimit: Maximal 5% des Gesamtvermögens, emotionale Entscheidungen vermeiden.
Fokus auf Bitcoin und Ethereum, über legale Kanäle halten.
20% Bargeld reservieren für extreme Chancen, bei einem Fear & Greed Index (Fear & Greed Index) unter 20 schrittweise nachkaufen.
Bei Rücksetzer auf 64.500–65.000 USD: vorsichtig in Long-Positionen einsteigen, Stop-Loss bei 63.500 USD
Bei Erholung auf 67.500–68.000 USD: vorsichtig in Short-Positionen einsteigen, Stop-Loss bei 68.500 USD
Ethereum-Handelsspanne: 1950–2080 USD
Bei Rücksetzer auf ca. 2000 USD: vorsichtig in Long-Positionen einsteigen, Stop-Loss bei 1950 USD
Bei Erholung auf 2050–2070 USD: vorsichtig in Short-Positionen einsteigen, Stop-Loss bei 2100 USD
Positionsmanagement: Einzelpositionen maximal 10% des Kapitals, keine Übernacht-Positionen, um Panikverkäufe zu vermeiden.
3. Neueinsteiger
Derzeit ist der Markt äußerst unsicher und volatil, Neueinsteiger sollten von Trades absehen. Priorität: Risikobewusstsein entwickeln, die Risiken und regulatorischen Rahmenbedingungen kennen, keine blinden Follow-Trades.
Risikomanagement
Leverage sofort abbauen: Hochgehebelte Kontrakte sofort schließen, um Margin Calls und dauerhafte Verluste zu vermeiden.
Positionsrebalancing: Maximal 15% des Gesamtvermögens in einer einzelnen Kryptowährung halten.
Harte Stop-Loss setzen: Bei Unterschreiten wichtiger Unterstützungen (z.B. 200-Tage-Durchschnitt) um 3% eine automatische Verkaufsorder auslösen.
Hedging mit traditionellen Assets: 5–10% des Kapitals in Gold-ETFs oder Staatsanleihen-Repo investieren, um die Volatilität des Portfolios zu reduzieren.
Ausblick und wichtige Überwachungsindikatoren
Kurzfristiger Ausblick (1–4 Wochen)
Bitcoin wird wahrscheinlich im Bereich von 64.000–70.000 USD schwanken, das Hin und Her zwischen Bullen und Bären wird intensiver. Für einen Trendwechsel sind die US-Zinsentscheidung im März und andere zentrale Katalysatoren abzuwarten. Falls die Fed Zinssenkungen ankündigt und ETF-Mittel weiter fließen, könnte eine Erholung einsetzen; bei anhaltender Straffung der makroökonomischen Bedingungen und verschärfter Regulierung besteht das Risiko weiterer Abwärtsbewegungen auf 60.000 USD oder darunter.
Mittelfristiger Ausblick (1–3 Monate)
Der Markt befindet sich noch im Bodenbildungsprozess, der sich über eine längere Zeit erstrecken und chaotisch verlaufen kann, mit möglichen neuen Tiefpunkten. Analyst Bernstein bezeichnet die aktuelle Phase als „Vertrauenskrise“. Trotz Verkaufsdruck bei Bitcoin ist die Infrastruktur stabil: Börsen funktionieren normal, Verwahrstellen sind solvent, institutionelle Käufer bleiben an Bord.
Langfristige Wertstützen
Das Halving-Szenario bei Bitcoin, die zunehmende Regulierung durch Institutionen sowie technologische Innovationen sichern langfristig den Wert. Alle 29 führenden Investmentberater weltweit halten Bitcoin, was die anhaltende Nachfrage nach langfristigen Anlagen zeigt.
Wichtige Überwachungsindikatoren
Stimmungsindikator: Fear & Greed Index steigt über 20
Kapitalflüsse: Coinbase-Preisdifferenz kehrt in den positiven Bereich zurück, Bitcoin-ETF-Mittel fließen weiter und sind seit über 3 Tagen positiv
Technische Signale: Bitcoin durchbricht bei Tages-Chart 68.000 USD mit Volumen, MACD zeigt Divergenz auf dem Tiefpunkt
Makroereignisse: US-Fed-Zinsentscheidung im März (Wahrscheinlichkeit 98%, die Zinsen unverändert zu lassen), US-PPI, Arbeitslosenanträge, Entwicklungen im US-Iran-Konflikt
Derzeit befindet sich der Kryptowährungsmarkt in einer Phase der „Vertrauenskrise“ mit technischer Erholung ohne nachhaltige Fundamentaldaten. Investoren sollten sich bewusst sein, dass das Ende des Krypto-Winters nicht in Euphorie endet, sondern in Gleichgültigkeit. Angesichts hoher makroökonomischer Unsicherheiten und divergierender Kapitalflüsse ist kurzfristig kein Trendwechsel zu erwarten.
Für Investoren mit unterschiedlicher Risikobereitschaft sind differenzierte Strategien notwendig: Langfrist-Investoren können bei Überverkauftheit schrittweise aufbauen, aber nur mit strenger Positionskontrolle; kurzfristige Trader sollten auf Seitwärtsbewegung setzen und Stop-Loss konsequent setzen; Neueinsteiger sollten abwarten und vor allem Risikobewusstsein aufbauen. Im Kryptomarkt gilt: Langfristig überleben ist wichtiger als schnelles Geld.
Risiko-Hinweis: Kryptowährungen sind keine gesetzlichen Zahlungsmittel und besitzen keinen rechtlichen Status wie Fiatgeld. Transaktionen sind rechtlich nicht geschützt. Es bestehen hohe Markt-, Leverage-, Regulierungs- und Liquiditätsrisiken, starke Kursschwankungen können zu vollständigem Kapitalverlust führen. Alle Inhalte dienen nur der Marktinformation und Analyse, stellen keine Anlageberatung dar.
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Kryptowährungsmärkte Morgendliche Analyse: Nach dem Scheitern der Erholung – Seitwärtsbewegung und Strategien
Technologiesektor-Emotionen drücken, Krypto-Rallye stößt auf Widerstand, kurzfristig mögliche Seitwärtsbewegung im Bereich von 64.000–70.000 USD
Marktübersicht: Kurserholung gefolgt von Rücksetzer, anhaltende Vertrauenskrise
Bis zum Morgen des 27. Februar 2026 befindet sich der globale Kryptowährungsmarkt nach einer unerwarteten Erholung am Vortag (26. Februar) erneut in einer Korrekturphase. Der Bitcoin-Preis fiel vom Hoch bei fast 70.000 USD zurück und sank zeitweise um 3,5% auf 66.511 USD, aktuell wird bei etwa 67.000 USD gehandelt, 24-Stunden-Verlust ca. 2,54%. Ethereum zeigt eine noch schwächere Performance, fiel zeitweise unter die Marke von 2000 USD, mit einem Rückgang von über 3,5%.
Diese Korrektur hat die optimistischen Erwartungen vieler Investoren auf ein Markttief durchkreuzt. Obwohl am 26. Februar der US-Spot-Bitcoin-ETF einen Nettomittelzufluss von über 500 Mio. USD verzeichnete und damit den vorherigen Abfluss beendete, beträgt der kumulierte Nettoabfluss in diesem Jahr immer noch etwa 1,7 Mrd. USD. Die Marktstimmung kehrt von kurzfristiger Euphorie zu Vorsicht zurück. Kaiko-Analyst Adam McCarthy erklärt: „In Bärenmärkten und Phasen niedriger Liquidität sind solche Erholungen zu erwarten. Wie wir sehen, fehlt dieser Erholung die nötige Unterstützung, daher ist ein Rücksetzer nicht überraschend.“
Kernfaktorenanalyse
1. Signifikanter Einfluss der Technologieaktien-Stimmung
Die Korrelation zwischen Kryptowährungsmärkten und dem US-Technologiesektor ist in letzter Zeit besonders deutlich geworden. Nvidia veröffentlichte zwar starke Quartalszahlen, doch Sorgen über die Nachhaltigkeit der KI-Ausgaben führten zu einem Kursrückgang von über 5%, was den Nasdaq-Index um fast 1,18% drückte. Dieses Risikoappetit-Absinken wirkt sich direkt auf den Kryptomarkt aus. Matt Hougan, Chief Investment Officer bei Bitwise, sagt: „Das Ende des Krypto-Winters endet nicht in Euphorie, sondern in Gleichgültigkeit.“
2. Unsicherheiten in der Makropolitik
Die Erwartung einer Zinssenkung durch die Federal Reserve verzögert sich weiterhin, die Hochzinsphase dauert länger als erwartet, was die Bewertung globaler Risikoanlagen belastet. Zudem wurde die Zollpolitik der Trump-Regierung umgesetzt, die 10% „globale Zölle“ eingeführt hat, was Sorgen um das globale Handelsumfeld schürt. Kapital fließt vermehrt aus Hochrisikoanlagen ab. Geopolitisch bringen Fortschritte in den Verhandlungen zwischen den USA und Iran zwar positive Signale, doch Unsicherheiten bleiben bestehen.
3. Divergierende Kapitalflüsse bei Institutionen
Der Kapitalfluss in US-Spot-Bitcoin-ETFs ist ein wichtiger kurzfristiger Indikator. Am 26. Februar flossen netto 506,6 Mio. USD in diese Produkte, was die Erholung stützt. Allerdings zeigen sich bei institutionellen Akteuren Unterschiede: Einerseits erhöht DDC Enterprise zum siebten Mal in Folge seine Bitcoin-Bestände auf 2118 BTC; andererseits hat die börsennotierte Bergbaugesellschaft Bit Deer ihre 1133 BTC vollständig verkauft und ist damit das erste börsennotierte Bergbauunternehmen ohne Bitcoin-Bestände.
4. Komplexere Regulierungslandschaft
Die Regulierung zeigt eine „Ost-West-Differenzierung“. Hongkong plant im März die Erteilung der ersten Stablecoin-Lizenzen und die Einführung eines Lizenzsystems für den digitalen Asset-Handel. Das US-Arbeitsministerium hat die restriktiven Richtlinien für den Einsatz von Krypto in Rentenplänen aus dem Jahr 2022 aufgehoben. China hat die Justiz im Bereich virtueller Währungen verschärft, das Volksbank China und weitere 8 Behörden haben Hinweise zur Risikovermeidung bei virtuellen Währungen veröffentlicht.
Technische Analyse: Etablierte Seitwärtsphase
Bitcoin-Technische Analyse
Aus technischer Sicht befindet sich Bitcoin in einem Zustand, in dem der „mittelfristige Abwärtstrend unverändert ist, kurzfristige Überverkauftheit durch Erholung ausgeglichen wird“:
Tages-Chart: Der Kurs schwankt schwach in der Nähe des unteren Randes des Abwärtstrends, die mittelfristigen gleitenden Durchschnitte sind weiterhin bärisch ausgerichtet. Der MACD zeigt eine bullische Kreuzung unterhalb der Nulllinie, was auf kurzfristigen Erholungsbedarf hinweist, jedoch fehlt es an Volumen, um eine Trendwende zu bestätigen.
4-Stunden-Chart: Der Kurs schwankt im Bereich von 64.000–68.000 USD, die Bollinger-Bänder ziehen sich zusammen, das Momentum ist ausgeglichen. Der RSI pendelt um 50, es besteht kein klares Richtungszeichen, wahrscheinlich bleibt die Bewegung im Bereich.
Wichtige Kursniveaus:
Starke Unterstützung: 64.200–65.000 USD (Stabilisierungsbereich der aktuellen Erholung)
Endgültige Unterstützung: 60.000 USD (Jahrestief, Wochen-Chart-Linie)
Erster Widerstand: 67.500–68.000 USD (24-Stunden-Hoch, dichtes Stop-Loss- und Gewinnmitnahmelager)
Starker Widerstand: 69.000–70.000 USD (Schlüsselpunkt für mittelfristige Trendwende)
Ethereum-Technische Analyse
Ethereum zeigt eine noch schwächere technische Lage, fiel unter die wichtige Unterstützung bei 1900 USD, kurzfristige Unterstützung liegt bei 1850–1860 USD. Bei einem Unterschreiten von 1850 USD könnte der Kurs weiter auf 1800 USD absinken.
Handelsstrategien
Für unterschiedliche Investorenstrategien
1. Langfristige Spot-Halter
Strategie: Schrittweises Investieren, strikte Positionskontrolle, kurzfristige Schwankungen ignorieren
„Crash-Doppeln“: Basis-Investitionsbetrag × (1 + Rückgangsprozentsatz ). Beispiel: Bei einem Tagesverlust von 15% erhöht sich der Investitionsbetrag um 15%, um die Kosten effektiv zu senken.
Positionslimit: Maximal 5% des Gesamtvermögens, emotionale Entscheidungen vermeiden.
Fokus auf Bitcoin und Ethereum, über legale Kanäle halten.
20% Bargeld reservieren für extreme Chancen, bei einem Fear & Greed Index (Fear & Greed Index) unter 20 schrittweise nachkaufen.
2. Kurzfristige Kontrakt-Trader
Strategie: Seitwärtsbewegung, striktes Risikomanagement, hoher Leverage vermeiden
Bitcoin-Handelsspanne: 64.500–68.000 USD
Bei Rücksetzer auf 64.500–65.000 USD: vorsichtig in Long-Positionen einsteigen, Stop-Loss bei 63.500 USD
Bei Erholung auf 67.500–68.000 USD: vorsichtig in Short-Positionen einsteigen, Stop-Loss bei 68.500 USD
Ethereum-Handelsspanne: 1950–2080 USD
Bei Rücksetzer auf ca. 2000 USD: vorsichtig in Long-Positionen einsteigen, Stop-Loss bei 1950 USD
Bei Erholung auf 2050–2070 USD: vorsichtig in Short-Positionen einsteigen, Stop-Loss bei 2100 USD
Positionsmanagement: Einzelpositionen maximal 10% des Kapitals, keine Übernacht-Positionen, um Panikverkäufe zu vermeiden.
3. Neueinsteiger
Derzeit ist der Markt äußerst unsicher und volatil, Neueinsteiger sollten von Trades absehen. Priorität: Risikobewusstsein entwickeln, die Risiken und regulatorischen Rahmenbedingungen kennen, keine blinden Follow-Trades.
Risikomanagement
Leverage sofort abbauen: Hochgehebelte Kontrakte sofort schließen, um Margin Calls und dauerhafte Verluste zu vermeiden.
Positionsrebalancing: Maximal 15% des Gesamtvermögens in einer einzelnen Kryptowährung halten.
Harte Stop-Loss setzen: Bei Unterschreiten wichtiger Unterstützungen (z.B. 200-Tage-Durchschnitt) um 3% eine automatische Verkaufsorder auslösen.
Hedging mit traditionellen Assets: 5–10% des Kapitals in Gold-ETFs oder Staatsanleihen-Repo investieren, um die Volatilität des Portfolios zu reduzieren.
Ausblick und wichtige Überwachungsindikatoren
Kurzfristiger Ausblick (1–4 Wochen)
Bitcoin wird wahrscheinlich im Bereich von 64.000–70.000 USD schwanken, das Hin und Her zwischen Bullen und Bären wird intensiver. Für einen Trendwechsel sind die US-Zinsentscheidung im März und andere zentrale Katalysatoren abzuwarten. Falls die Fed Zinssenkungen ankündigt und ETF-Mittel weiter fließen, könnte eine Erholung einsetzen; bei anhaltender Straffung der makroökonomischen Bedingungen und verschärfter Regulierung besteht das Risiko weiterer Abwärtsbewegungen auf 60.000 USD oder darunter.
Mittelfristiger Ausblick (1–3 Monate)
Der Markt befindet sich noch im Bodenbildungsprozess, der sich über eine längere Zeit erstrecken und chaotisch verlaufen kann, mit möglichen neuen Tiefpunkten. Analyst Bernstein bezeichnet die aktuelle Phase als „Vertrauenskrise“. Trotz Verkaufsdruck bei Bitcoin ist die Infrastruktur stabil: Börsen funktionieren normal, Verwahrstellen sind solvent, institutionelle Käufer bleiben an Bord.
Langfristige Wertstützen
Das Halving-Szenario bei Bitcoin, die zunehmende Regulierung durch Institutionen sowie technologische Innovationen sichern langfristig den Wert. Alle 29 führenden Investmentberater weltweit halten Bitcoin, was die anhaltende Nachfrage nach langfristigen Anlagen zeigt.
Wichtige Überwachungsindikatoren
Stimmungsindikator: Fear & Greed Index steigt über 20
Kapitalflüsse: Coinbase-Preisdifferenz kehrt in den positiven Bereich zurück, Bitcoin-ETF-Mittel fließen weiter und sind seit über 3 Tagen positiv
Technische Signale: Bitcoin durchbricht bei Tages-Chart 68.000 USD mit Volumen, MACD zeigt Divergenz auf dem Tiefpunkt
Makroereignisse: US-Fed-Zinsentscheidung im März (Wahrscheinlichkeit 98%, die Zinsen unverändert zu lassen), US-PPI, Arbeitslosenanträge, Entwicklungen im US-Iran-Konflikt
Derzeit befindet sich der Kryptowährungsmarkt in einer Phase der „Vertrauenskrise“ mit technischer Erholung ohne nachhaltige Fundamentaldaten. Investoren sollten sich bewusst sein, dass das Ende des Krypto-Winters nicht in Euphorie endet, sondern in Gleichgültigkeit. Angesichts hoher makroökonomischer Unsicherheiten und divergierender Kapitalflüsse ist kurzfristig kein Trendwechsel zu erwarten.
Für Investoren mit unterschiedlicher Risikobereitschaft sind differenzierte Strategien notwendig: Langfrist-Investoren können bei Überverkauftheit schrittweise aufbauen, aber nur mit strenger Positionskontrolle; kurzfristige Trader sollten auf Seitwärtsbewegung setzen und Stop-Loss konsequent setzen; Neueinsteiger sollten abwarten und vor allem Risikobewusstsein aufbauen. Im Kryptomarkt gilt: Langfristig überleben ist wichtiger als schnelles Geld.
Risiko-Hinweis: Kryptowährungen sind keine gesetzlichen Zahlungsmittel und besitzen keinen rechtlichen Status wie Fiatgeld. Transaktionen sind rechtlich nicht geschützt. Es bestehen hohe Markt-, Leverage-, Regulierungs- und Liquiditätsrisiken, starke Kursschwankungen können zu vollständigem Kapitalverlust führen. Alle Inhalte dienen nur der Marktinformation und Analyse, stellen keine Anlageberatung dar.