《Hat Sister Mu Tou einen Fehler gemacht? Ein Streit um die Definitionen von β-Wert und α-Wert》

Der jüngste Trend bei Bitcoin ist eher schwach, die Marktstimmung schwankt entsprechend, was einen an den Gründer und CEO von Ark Invest, Cathy Wood, seit langem bestehenden Kernpunkt erinnert: Bitcoin kann in Bullenmärkten outperformen und in Bärenmärkten als Absicherung dienen.

Es klingt zwar wie ein Märchen, wenn man sagt „Angriff und Verteidigung zugleich“, aber wenn man den Zeitraum verlängert, erkennt man, dass Bitcoin in den vergangenen Zyklen tatsächlich mehrfach ein anderes Tempo als traditionelle Vermögenswerte gezeigt hat: Manchmal stark korreliert, manchmal entkoppelt, mal wie Risikoanlagen, mal wie eine eigenständige neue Asset-Kategorie. Ark-Chefin Cathy Wood und Ark Invest zitieren häufig eine Statistik: Seit 2020 beträgt die Korrelation von Bitcoin mit Gold, Anleihen und dem S&P 500 (bzw. ihrem Begriff β-Wert) etwa 0,14, 0,06 bzw. 0,28, was bedeutet, dass es im Portfolio eine nicht-ursächliche Risikostreuung bietet.

Meine Ansicht ist einfacher: Bitcoin ist nicht das „digitale Gold“, das Cathy Wood beschreibt, sondern ähnelt eher einem Eigenkapital-Asset – in Phasen von Liquiditätsverknappung und nachlassender Risikobereitschaft zeigt es oft eine höhere Synchronität (hoher β-Wert). Warum aber ist es in der Geschichte oft seinen eigenen Weg gegangen? Die Antwort liegt vielleicht nicht im β-Wert, sondern im α-Wert: Bitcoin verfügt über einzigartige Kommerzialisierungspfade und Netzwerkeffekte, die andere Risikoanlagen nicht haben – angefangen bei institutionellem Einstieg, Verwahrung und regulatorischer Infrastruktur, über die Entwicklung von On-Chain-Finanz- und Zahlungsszenarien, bis hin zu den Angebotsdellen durch die alle vier Jahre stattfindende Halvingsmechanik. Diese Faktoren sind eher Quellen für exklusive Zusatzrenditen als lineare Exposition gegenüber einem bestimmten Marktfaktor im klassischen Sinne.

Das führt zu einer leicht übersehenen Tatsache: Sowohl α- als auch β-Wert sind im Kern Werkzeuge der Mathematiker, die auf linearen Regressionen basieren – sie sind immaterielle Konzepte, keine objektiv überprüfbaren Gesetze am Markt. Derselbe Datensatz, unterschiedliche Zeiträume, unterschiedliche Frequenzen (Wochen- oder Tagesdaten), unterschiedliche erklärende Variablen (S&P 500, Nasdaq, Realzinsen, Dollar-Index) können völlig unterschiedliche β-Werte ergeben; selbst bei identischen Daten lassen sich verschiedene lineare Regressionsgleichungen ableiten (siehe Abbildung unten). Noch wichtiger ist: Geringe Korrelation bedeutet nicht automatisch eine bessere Diversifikation. Investmentprodukte können auch durch starke Unterperformance gegenüber dem Markt niedrige β-Werte erzielen, was statistisch ebenso gilt, aber offensichtlich nicht das Ziel der Investoren ist.

Daher halte ich nicht für falsch, was Wood sagt; sie hat vielmehr eine Investitionsbeschränkung übersehen: Niedrige β-Werte sind nur eine Beschreibung der Risikostruktur, keine Gewinnversprechen. Entscheidend für die langfristige Erfahrung ist, was du mit Bitcoin machst – ist es ein defensives Asset, ein Risikoasset oder eine Option mit starker narrativer Volatilität. Wenn der Markt in eine Phase makroökonomischer Schocks eintritt (Politik-Expectations, Personalwechsel bei der Federal Reserve, Zinsentwicklung, geopolitische Unsicherheiten steigen), verhält sich Bitcoin oft eher wie ein Risikoasset; in Phasen, die durch technologische Entwicklung und Adoption getrieben sind, kann es jedoch signifikante nicht-systematische Überrenditen (α) generieren.

Doch eine Sache, mit der ich sehr übereinstimme: Das Risiko-Rendite-Profil von Bitcoin ist tatsächlich einzigartig – egal, ob man es nach β- oder α-Wert klassifiziert, wenn man es im Verhältnis zum Risiko in ein Portfolio integriert, verbessert es zwangsläufig die Effizienz des Portfolios. Sie betont häufig, dass schon eine 5%-ige Allokation das Portfolio bei gleichzeitiger Beibehaltung der traditionellen Risikoexposition nach oben hin elastischer machen kann.

Diversifikation ist das Fundament der modernen Portfoliotheorie und das Thema unseres nächsten Artikels: Wenn die Korrelation in Stressphasen steigt, wie können Investoren eine realitätsnahe Diversifikation umsetzen?

Bleiben Sie dran.

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Vortex_Kingvip
· 02-18 05:10
GOGOGO 2026 👊
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Vortex_Kingvip
· 02-18 05:10
Zum Mond 🌕
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SilentDisconnectionvip
· 02-03 16:02
Festhalten und anschnallen, der Start erfolgt in Kürze 🛫
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SiYuvip
· 02-03 13:04
Ansturm 2026 👊
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XiaofeiTriedHardvip
· 02-03 12:59
Frühzeitig kündigen.
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