Odaily Sternenplanet-Tagesbericht: Wintermute hat am X einen Beitrag veröffentlicht und erklärt, dass wir eindeutig in einem Bärenmarkt sind, der tatsächlich schon seit einiger Zeit andauert – insbesondere anhand der Performance von Altcoins, der extremen Konzentration der Erholungen und der Marktstimmung auf X. Doch im Unterschied zu früheren Bärenmärkten wurde diese nicht durch strukturelle Zusammenbrüche wie FTX, Luna oder 3AC ausgelöst, sondern durch makroökonomische Umweltfaktoren und zyklische Trendänderungen, die einen relativ natürlichen Entschuldungsprozess antreiben. Der Kernantrieb liegt in Veränderungen bei Positionierungen, Risikobereitschaft und Markenerzählungen.
Das ist äußerst entscheidend. Da es keine Insolvenzen oder systemische Infektionen gibt, könnte dieser Zyklus schneller enden als frühere Bärenmärkte. Die Infrastruktur ist robuster, die Nutzung von Stablecoins wächst weiterhin, das Interesse institutioneller Akteure ist nicht verschwunden, sondern vorübergehend in Wartestellung. Sobald sich die Rahmenbedingungen verbessern, könnten Aufmerksamkeit und Kapital schnell zurückkehren – wahrscheinlich in der zweiten Hälfte von 2026, wenn die makroökonomische Unsicherheit sinkt und der geldpolitische Kurs der Fed klarer wird.
Kurzfristig sind die Positionen nach den Liquidationen deutlich reduziert, aber das Marktvertrauen ist nach wie vor gering. Nach zwei Monaten Seitwärtsbewegung befinden wir uns wieder in der Phase der Preisfindung. Es ist noch zu früh, um über eine bedeutende Aufwärtsbewegung zu sprechen, aber falls sie kommt, könnte ihre Form klarer sein als bei früheren Reversals im Bärenmarkt – denn diesmal wurde das Krypto-Ökosystem nicht durch strukturelle Schäden zerstört.
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