ChainCatcher Nachrichten, Absolvent der Babson College Sydney Huang () kündigte heute die Einführung der Human API an. Dies ist eine völlig neue Plattform, die darauf abzielt, KI-Systeme direkt mit Menschen zusammenarbeiten zu lassen, um Daten und Arbeitskraft aus der realen Welt zu erhalten. Huang ist gleichzeitig CEO des hinter der Human API stehenden Unternehmens Eclipse Labs.
„KI-Intelligenzen sind nicht mehr nur auf ihren Intelligenzgrad beschränkt“, sagte Huang, „sie sind durch den Zugang zur physischen Welt eingeschränkt. Die Existenz der Human API soll genau diese Lücke schließen.“
Die Human API soll das sogenannte „letzte Meile“-Problem autonomer KI-Intelligenzen lösen. Obwohl moderne Agenten bereits in der Lage sind, in digitalen Umgebungen zu reasoning, zu planen und Aufgaben auszuführen, erfordern viele wirtschaftlich wertvolle Aktivitäten weiterhin menschliches Eingreifen, wie z.B. Auslieferungen, Datensammlung und Interaktionen mit Organisationen, die noch keinen API-Zugang haben. Die Human API bietet eine standardisierte Schnittstelle, die es den Agenten ermöglicht, Anfragen zu stellen, zu koordinieren und Menschen für die Erledigung dieser Aufgaben zu bezahlen.
Die Plattform wird sich in der Anfangsphase auf Sprachdaten konzentrieren, die derzeit eine der am stärksten eingeschränkten Eingabeformen in KI-Systemen darstellen. Audio ist eine hochdichte Modalität, die Informationen wie Sprache, Akzent, Emotionen, Rhythmus und Umgebungsgeräusche enthält. Aufgrund von Zugriffsrechten, Kompressionsverlusten und unzureichenden Metadaten ist es jedoch schwierig, qualitativ hochwertige, annotierbare Audiodaten in großem Umfang zu sammeln. Daher zeigen viele Sprach- und Multimodell-Ansätze bei nicht-englischen Sprachen, regionalen Akzenten, bilingualen Sprachaufnahmen, Überlappungen in Gesprächen und subtilen emotionalen Ausdrücken Schwächen.
Die Human API ermöglicht es weltweiten Beitragenden, hochwertige mehrsprachige Audiodaten mit Standardverbrauchsgeräten bereitzustellen, was die Teilnahmebarriere erheblich senkt. Das Unternehmen erklärt, dass diese Methode KI-Systemen den Zugriff auf Daten ermöglicht, die sonst schwer zuverlässig zu erfassen oder synthetisch zu generieren wären.
Obwohl sich die Human API noch im verdeckten Betrieb befindet, hat sie bereits die erste Charge bezahlter Datenlieferungen an Unternehmenskunden abgeschlossen, was die Marktnachfrage bestätigt: Einerseits Käufer, die nach umfangreicheren Datensätzen suchen, und andererseits Beitragende, die diese Daten bereitstellen möchten.
David Feiock, General Partner bei Anagram und Investor in Human API, sagte: „KI-Intelligenzen sind im Reasoning sehr stark, aber die letzte Meile bleibt eine Herausforderung, weil dort Koordination, Datensammlung und menschliches Urteil gefragt sind. Der Reiz der Human API liegt darin, den Menschen als Infrastruktur zu betrachten. Es ist kein Managed Service oder eine generische Crowdsourcing-Lösung, sondern eine auf Intelligenzsysteme ausgerichtete, rights-gestützte Methode, die Menschen in das System integriert und sofortige Bezahlung ermöglicht.“
Die Human API plant, in Zukunft neben Sprachdaten auch weitere Formen menschlicher Beiträge sowie die Ausführung realer Aufgaben zu erweitern. Derzeit können Beitragende sich auf thehumanapi.com registrieren.