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US-Justizministerium warnt dringend: Valentinstag-Liebesbetrug mit Kryptowährungen zieht massenhaft Gelder an sich, höchster Fall über 8 Millionen US-Dollar
Am 13. Februar veröffentlichte das US-Justizministerium eine Warnung des Bundesanklägeramts im Northern District of Ohio, die die Öffentlichkeit vor Valentinstagsbetrug warnt, bei dem Kryptowährungsüberweisungen und falsche Investitionen im Mittelpunkt stehen. In ihrer Erklärung heißt es ausdrücklich: „Cupid verlangt keine Kryptowährungen“, und es wird darauf hingewiesen, dass Kriminelle über Dating-Plattformen, soziale Medien und Chat-Apps Beziehungen aufbauen, um dann mit Notfällen, Reisekosten oder angeblich hohen Renditen bei Investitionen zu locken und Überweisungen zu erwirken.
Der US-Staatsanwalt David M. Topfer erklärte, dass diese Art von Betrug nicht aus Liebe, sondern ausschließlich aus Geldgier betrieben werde. Er rief die Öffentlichkeit dazu auf, vor jeder Überweisung die Identität des Empfängers zu überprüfen und niemals an Personen zu überweisen, die man nie persönlich getroffen hat. Strafverfolgungsbehörden berichten, dass Betrüger häufig Fotos stehlen, um sich als jemand anderes auszugeben, vorgeben, im Ausland zu dienen oder international tätig zu sein, und schnell „tiefe Gefühle“ vortäuschen, bevor sie das Gespräch auf private Kommunikationssoftware verlagern und schließlich Zahlungen in Form von Kryptowährungen, Geschenkkarten oder Banküberweisungen fordern.
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