Am Freitagabend lokaler Zeit wurde berichtet, dass die US-israelische Koalition iranische Schwerwasserreaktoren und Uranraffinerien bombardiert hat. Iran betonte jedoch, dass beide Vorfälle keine Personenschäden verursachten und es keinen Austritt radioaktiver Materialien gab. Mehrere iranische Nuklearanlagen wurden ebenfalls angegriffen, und der iranische Außenminister verurteilte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) wegen fehlender wirksamer Reaktion.
Iran warnte, dass, falls die Angriffe auf seine Einrichtungen anhalten, Vergeltungsschläge gegen Stahl- und Industrieanlagen in Israel und mehreren Golfstaaten erfolgen würden, und nannte potenzielle Ziele, darunter Hadeed in Saudi-Arabien, Emirates Steel Arkan in den VAE, Qatar Steel in Katar, Foulath in Bahrain, Kuwait Steel in Kuwait und Yehuda Steel in Israel.
US-israelische Koalition greift iranische Nuklearanlagen an
Die US-israelische Koalition führte am Freitagabend lokaler Zeit einen zweistufigen Luftangriff auf die Schwerwasserreaktoranlage Khondab in Arak durch. Iranische Medien bezeichneten dies als „kriminelle Aggressionshandlung“. Darüber hinaus wurde auch das Uranraffineriewerk Ardakan in der Provinz Yazd angegriffen. Iran betonte jedoch, dass beide Vorfälle keine Personenschäden verursachten und unter den bestehenden Sicherheitsmaßnahmen kein Austritt radioaktiver Materialien stattfand, sodass keine Umweltverschmutzungsrisiken für die Anwohner bestehen.
Zur gleichen Zeit wurden auch mehrere zentrale iranische Nuklearanlagen betroffen, darunter das Kernkraftwerk Bushehr, das in letzter Zeit zweimal von Raketen getroffen wurde, wobei die offiziellen Stellen angaben, dass es zu keinen finanziellen, technischen oder personellen Schäden gekommen sei; die Urananreicherungsanlage Shahid Ahmadi Roshan in Natanz wurde ebenfalls zweimal angegriffen.
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen einen Brief geschrieben, in dem er die betreffenden Aktionen verurteilt und Verantwortlichkeit fordert, und die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) für eine fehlende wirksame Reaktion kritisiert.
Irans Stahlinfrastruktur erleidet massive Schäden
Neben den Nuklearanlagen wurde auch das industrielle Produktionssystem zum Ziel der Angriffe. Ausländische Medien berichteten, dass die US-israelischen Luftangriffe gezielt die iranische Stahlindustrie angriffen, mit Angriffen auf Mobarakeh Steel in der Provinz Isfahan und Khouzestan Steel in der Provinz Khuzestan. Dabei wurden die Elektrizitätsanlagen des Mobarakeh-Stahlwerks beschädigt, was zu einem Todesfall und zwei Verletzten führte; im Khouzestan-Stahlwerk gab es 16 leichte Verletzte.
Beide Unternehmen sind zentrale Akteure in der iranischen Stahlversorgungskette, insbesondere Mobarakeh, das einer der größten Stahlproduzenten im Nahen Osten ist. Das iranische Industrieministerium erklärte, dass ein Expertenteam vor Ort zur Schadensbewertung eingetroffen sei und einen Wiederaufbauplan bekannt geben werde.
Iran warnt vor Angriffen auf Industrieanlagen in sechs Ländern des Nahen Ostens
In Bezug auf Irans Vergeltungsmaßnahmen warnte Iran, dass, falls die Angriffe auf seine Einrichtungen anhalten, Vergeltungsschläge gegen Stahl- und Industrieanlagen in Israel und mehreren Golfstaaten erfolgen würden, und nannte potenzielle Ziele, darunter Hadeed in Saudi-Arabien, Emirates Steel Arkan in den VAE, Qatar Steel in Katar, Foulath in Bahrain, Kuwait Steel in Kuwait und Yehuda Steel in Israel.
Die iranische Atomenergiebehörde machte ebenfalls über soziale Medien deutlich, dass Angriffe auf „friedlich genutzte Nuklearanlagen“ eine offensichtliche Verletzung des Völkerrechts darstellen und warnte, dass dies eine ernsthafte Bedrohung für die regionale Sicherheit darstellen könnte.
Dieser Artikel über die US-israelischen Luftangriffe auf iranische Nuklearanlagen! Iran erklärt, Vergeltung gegen die VAE und andere Länder im Nahen Osten zu planen, erschien zuerst bei Chain News ABMedia.