"Fortnite"-Entwickler Epic Games kündigt 20%-Entlassungen an, CEO räumt ein: Es ist nicht das Problem der KI

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《Fortnite》Entwickler Epic Games kündigte an, über 1.000 Mitarbeiter zu entlassen, etwa 20 % der Belegschaft. Zusammen mit Kürzungen bei Outsourcing und Marketingausgaben spart das Unternehmen zusätzlich über 500 Millionen US-Dollar ein; CEO Tim Sweeney betonte, dass die Entlassungen nichts mit KI zu tun hätten, sondern auf die anhalt sinkende Beteiligung an Fortnite und die strukturelle Krise, bei der Ausgaben die Einnahmen deutlich übersteigen, zurückzuführen seien.
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Inhaltsverzeichnis

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  • 500 Millionen US-Dollar Einsparungen
  • Fortnite-Spielerverlust „hat nichts mit KI zu tun“
  • Vergleich mit den 90er Jahren

Mehr als 1.000 Mitarbeiter entlassen, zum zweiten Mal in drei Jahren — Epic Games kündigte am 25. März (Dienstag) offiziell an, dass die Entlassungsmaßnahme mehr als 1.000 Mitarbeiter betrifft, etwa 20 % der Belegschaft. Nach der Kürzung wird die Mitarbeiterzahl auf rund 4.000 sinken. CEO Tim Sweeney gab in einem gleichzeitig an die Mitarbeiter gerichteten Memo offen zu: „I’m sorry we’re here again.“

500 Millionen US-Dollar Einsparungen

Epic erklärte, dass die Entlassungen Teil eines umfassenderen Kostensenkungsplans seien und keine Einzelmaßnahme. Durch gleichzeitige Reduzierung von Outsourcing-Verträgen, Kürzungen im Marketingbudget und das vorübergehende Einstellen einiger Stellen spart das Unternehmen zusätzlich über 500 Millionen US-Dollar.

Die Abfindungsregelung für ausscheidende Mitarbeiter umfasst mindestens vier Monatsgehälter, zusätzliche Abfindungen basierend auf der Betriebszugehörigkeit sowie für US-Mitarbeiter eine Krankenversicherung für sechs Monate.

Fortnite-Spielerverlust „hat nichts mit KI zu tun“

Epic-Vertreter betonten, dass die Nutzerbeteiligung an Fortnite seit 2025 kontinuierlich sinkt und das Unternehmen langfristig Verluste macht, bei denen die Ausgaben die Einnahmen deutlich übersteigen. Mit der Ankündigung der Entlassungen schloss Epic gleichzeitig drei Spielmodi: Ballistic und Festival Battle Stage werden am 16. April eingestellt, Rocket Racing im Oktober dieses Jahres.

Dies ist die zweite große Entlassungswelle bei Epic innerhalb von drei Jahren — im September 2023 kürzte das Unternehmen etwa 830 Stellen, was etwa 16 % der damaligen Belegschaft entsprach.

Im Kontext der KI-bedingten Entlassungswellen in der Tech-Branche reagierte Sweeney aktiv auf externe Kritik und stellte klar: „Da alle darüber sprechen, möchte ich sagen, dass die Entlassungen nichts mit KI zu tun haben. Während KI die Produktivität steigert, hoffen wir vielmehr, dass noch mehr talentierte Entwickler hochwertige Inhalte und Technologien schaffen.“

Im Gegensatz zu einigen Tech-Unternehmen, die die Entlassungen direkt auf KI-Substitution zurückführen, verfolgt Epic eine ganz andere Linie.

Vergleich mit den 90er Jahren

Sweeney sieht die aktuelle Krise als eine „Schlüsseltransformation“ bei Epic. Er verweist auf den Übergang von 2D- zu 3D-Spielen in den 1990er Jahren und die spätere Umstellung auf Online-Spiele wie Fortnite, was auf einen Beginn einer nächsten strukturellen Veränderung hindeutet.

Es ist bemerkenswert, dass Epic bereits Anfang des Jahres die Preise für die virtuelle Währung V-Bucks erhöht hat. Die erneute Ankündigung von Entlassungen zeigt, dass die finanziellen Belastungen des Unternehmens längst über personelle Einsparungen hinausgehen.

Epic befindet sich nicht allein in dieser Lage. Die Spielebranche insgesamt kämpft mit schwachen Konsumausgaben, geringeren Verkaufszahlen der aktuellen Konsolengeneration im Vergleich zur Vorgänger, sowie der zunehmenden Konkurrenz durch Kurzvideo- und Streaming-Plattformen, die die Spielzeit der Nutzer weiter aufteilen. Viele große Spielefirmen sind bereits von Entlassungswellen betroffen. Epic’s groß angelegte Umstrukturierungen könnten ein Vorbote für eine beschleunigte Branchenrestrukturierung sein.

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