US-Bitcoin-Spot-ETF zieht sieben Tage in Folge Kapital an, institutionelle Gelder fließen zurück

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Die Kapitalzuflüsse in US-amerikanische Kryptowährungs-Spot-ETFs haben sich kürzlich deutlich wiederbelebt. Vor der Zinsentscheidung der Federal Reserve steigt die Bereitschaft der Investoren, in digitale Vermögenswerte zu investieren, was dazu führt, dass Bitcoin- und Ethereum-Spot-ETFs mehrere Tage hintereinander Nettomittelzuflüsse verzeichnen. Am 17. verzeichnete der Bitcoin-Spot-ETF in den USA einen Tagesnettozufluss von etwa 199,4 Millionen US-Dollar, was den siebten aufeinanderfolgenden Handelstag des Zuflusses darstellt und den längsten kontinuierlichen Zufluss in den letzten fünf Monaten markiert. Am selben Tag verzeichnete auch der Ethereum-Spot-ETF einen Nettomittelzufluss von etwa 138,2 Millionen US-Dollar, was den sechsten Tag in Folge positiver Zuflüsse fortsetzt. Betrachtet man einzelne Produkte, fließt das Kapital bei Bitcoin-Spot-ETFs weiterhin hauptsächlich zu großen Emittenten. Laut Daten von Farside Investors verzeichnete BlackRock am 17. einen Tageszufluss von 169,3 Millionen US-Dollar bei IBIT, während Fidelity mit seinem FBTC 24,4 Millionen US-Dollar an Kapital anzog. Zusammen machten diese beiden fast den Großteil des Tagesnettozuflusses aus, während auch kleinere Zuflüsse bei ARKB und HODL zu verzeichnen waren. Wenn man den Zeitraum auf die letzten sieben Handelstage ausdehnt, zeigt sich, dass Bitcoin-Spot-ETFs seit dem 9. März kontinuierlich Kapital anziehen. Die täglichen Nettomittelzuflüsse lagen bei 167,1 Millionen, 246,9 Millionen, 115,2 Millionen, 53,8 Millionen, 180,4 Millionen und 199,4 Millionen US-Dollar, was auf eine deutliche Rückholung institutioneller Gelder Mitte März hinweist. Dieser Zufluss korrespondiert mit einer gleichzeitigen Aufwertung des Bitcoin-Preises und deutet darauf hin, dass nach einer Phase der Kapitalvolatilität zu Beginn des Jahres ETFs wieder eine wichtige Rolle als Kaufquelle zur Unterstützung des Marktes spielen. Im Vergleich dazu ist das Gesamtvolumen der Ethereum-Spot-ETFs zwar kleiner als das von Bitcoin, aber auch hier hat sich die Kapitaldynamik kürzlich verbessert. ETF-Käufe steigen wieder an und werden zu einer wichtigen Stütze des aktuellen Aufschwungs Der jüngste Anstieg der ETF-Kapitalzuflüsse fällt mit dem erneuten Versuch von Bitcoin zusammen, die Marke von 75.000 US-Dollar zu überwinden. Der Markt wird derzeit einerseits durch die abwartende Haltung der Federal Reserve beeinflusst, andererseits durch geopolitische Spannungen und Schwankungen bei den Energiepreisen, was die Investoren dazu veranlasst, ihre Allokation in Absicherungs- und hochvolatilen Vermögenswerten neu zu bewerten. Aus Marktsicht bedeutet die anhaltende Kapitalzufuhr in Spot-ETFs nicht nur eine erneute Erhöhung der traditionellen Kapitalallokation in Kryptowährungen, sondern spiegelt auch wider, dass Marktteilnehmer zunehmend auf regulierte Produkte setzen, um sich an Bitcoin und Ethereum zu beteiligen, anstatt direkt auf On-Chain- oder Börsenmärkten zu investieren. Diese Gelder sind in der Regel weniger volatil und haben längere Halteperioden, was die Unterstützung für den Spot-Preis oft nachhaltiger macht als kurzfristige Hebelkapitalbewegungen.

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