Gate News Nachrichten, 19. März, laut Marktquellen hat JPMorgan am 20. März das Jahresendziel für den S&P 500 (Benchmark-Index des US-Aktienmarktes) von 7500 auf 7200 Punkte gesenkt, aufgrund des Einflusses des Iran-Konflikts, der den Ölpreis in die Höhe treibt und das Risiko einer Rezession verschärft. Die Bank warnt, dass die Märkte die Auswirkungen steigender Energiekosten auf die Wirtschaft möglicherweise unterschätzen. Obwohl Investoren die Inflation im Blick haben, hält JPMorgan die Bedrohung durch die Verbrauchernachfrage für größer, was das Wirtschaftswachstum schwächen könnte. Historisch gesehen führt ein Anstieg der Ölpreise um über 30 % oft zu Nachfragerückgängen und ist häufig ein Vorbote einer Rezession. Kurzfristig könnte der S&P 500 weiter fallen, insbesondere nach dem Durchbruch unter den 200-Tage-Durchschnitt, was ein bärisches Signal ist. Wenn die Verkäufe anhalten, könnte der Index Unterstützung bei 6000-6200 Punkten finden. Trotz der Erwartung, dass die Wirtschaft im späteren Jahresverlauf durch Investitionen und Stimulierungsmaßnahmen wieder anziehen wird, könnten die anhaltenden geopolitischen Risiken die Erholung begrenzen.