Die Diskussionen zum Clarity Act werden beim DC Blockchain Summit in Washington, D.C. auf der Tagesordnung stehen.
Gesetzgeber und Branchenverbände verhandeln über Regeln für Stablecoin-Erträge, bevor eine Ausschussabstimmung stattfindet.
Vorschläge könnten Zinsen auf ungenutzte Guthaben verbieten, während transaktionsbasierte Belohnungen erlaubt bleiben.
Gesetzgeber und Branchenführer versammeln sich diese Woche in Washington, D.C., zum Digital Chamber’s DC Blockchain Summit, bei dem die Diskussionen sich um den Fortschritt des Clarity Act drehen. Laut Crypto in America findet die Veranstaltung statt, während der Kongress andere Themen debattiert. Allerdings bleibt die Gesetzgebung im Krypto-Bereich ein zentrales Thema, mit Fortschritten hinter verschlossenen Türen.
Der Vorsitzende des Senatsausschusses für Banken, Tim Scott, wird voraussichtlich die Konferenz am Dienstag mit einem Fireside-Chat eröffnen. Die Teilnehmer planen, ihn nach dem Zeitplan für die nächste Ausschussabstimmung zu fragen. Eine Abstimmung kann jedoch erst erfolgen, wenn die Gesetzgeber die wichtigsten Bestimmungen finalisiert haben. Besonders die Regeln für Stablecoin-Erträge bleiben das zentrale ungelöste Thema.
Laut Crypto in America dauern die Verhandlungen seit Wochen zwischen Branchenverbänden und Bankvertretern an. Ziel ist es, Meinungsverschiedenheiten zu klären, bevor formale Gesetzesmaßnahmen geplant werden.
Cody Carbone, CEO der Digital Chamber, sagte, dass die Gespräche über Stablecoin-Erträge voranschreiten. Er erklärte, dass beide Seiten sich einer Einigung nähern. Konkret konzentrieren sich die Vorschläge auf ein Verbot von Zinsen auf ungenutzte Guthaben, während transaktionsbasierte Belohnungen erlaubt bleiben.
Carbone sagte Crypto in America, dass innerhalb einer Woche eine Lösung gefunden werden könnte. Allerdings sind noch mehrere Interessengruppen an der Ausarbeitung der endgültigen Formulierung beteiligt. Daher prüfen die Gesetzgeber weiterhin die Details, bevor sie den Gesetzentwurf vorantreiben. Der Prozess zeigt die Komplexität, finanzielle und Krypto-Interessen in Einklang zu bringen.
Gleichzeitig spielen die Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks eine zentrale Rolle in den Diskussionen. Beide Gesetzgeber haben Bedenken hinsichtlich Abflüssen bei traditionellen Banken geäußert.
Sie fragten, ob hochverzinsliche Krypto-Produkte Gelder von Sparkonten abziehen könnten. Daher führen sie weiterhin Gespräche mit Stakeholdern, um den Gesetzentwurf zu verfeinern. Ein Sprecher von Tillis bestätigte laufende Verhandlungen, um einen Kompromiss zu erreichen. Er wird jedoch diese Woche nicht am Summit teilnehmen.
Im Gegensatz dazu ist Alsobrooks für Mittwoch geplant, um zu sprechen. Sie wird voraussichtlich die neuesten Bemühungen zur Lösung des Ertragsproblems ansprechen. Diese Entwicklungen rücken das Clarity Act in den Mittelpunkt der politischen Diskussionen dieser Woche.