Irans neuer Anführer Mujtaba gibt Erklärung ab: Äußerst strenge Anordnung zur "Blockade der Straße von Hormus", schwört, sich für seinen Vater zu rächen und wird keine Kompromisse eingehen

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Während des eskalierenden „Ramadan-Kriegs“ zwischen den US-alliierten Streitkräften und Iran veröffentlichte der neu ernannte oberste Führer Irans, Mojtaba Khamenei, am 12. März seine erste öffentliche Erklärung im staatlichen Fernsehen. Er zeigte darin eine kompromisslose und harte Haltung, befahl die anhaltende Blockade des globalen Energiekorridors „Straße von Hormuz“ und schwor, den Tod seines Vaters und seiner Familie „blutige Rache“ zu nehmen. Zudem warnte er die umliegenden Länder, sofort US-Militärbasen zu schließen.

(Vorgeschichte: Iran droht, den Ölpreis auf über 200 USD steigen zu lassen, und greift zwei Handelsschiffe in der Straße von Hormuz an) (Hintergrund: Der iranische Präsident fordert drei Bedingungen für einen Waffenstillstand – ein diplomatisches Signal?)

Inhaltsverzeichnis

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  • Energieversorgung durch Blockade der Straße von Hormuz zerstören
  • Vater ehren, „Blutige Rache“ schwören
  • Arabische Nachbarländer warnen: Sofort US-Militärbasen schließen

Die geopolitische Lage im Nahen Osten verschärft sich weiter, und die globale Energiemarkt steht vor einer schweren Bewährungsprobe. Am 12. März 2026 gab Mojtaba Khamenei, der neue oberste Führer Irans, in einer landesweiten und internationalen Ansprache im iranischen Staatsfernsehen seine erste offizielle Rede nach seiner Amtseinführung bekannt.

Bemerkenswert ist, dass Khamenei nicht persönlich im Bild war oder live übertragen wurde, sondern seine schriftlichen und aufgenommenen Mitteilungen vom Sprecher verlesen wurden. Dies entspricht den bisherigen Berichten, wonach er bei den US-israelischen Angriffen verletzt wurde, derzeit aber „leicht verletzt ist und weiterhin operativ tätig“. Obwohl er nicht sichtbar war, sendete die Erklärung eine äußerst harte und kompromisslose Botschaft aus.

Energieversorgung durch Blockade der Straße von Hormuz zerstören

In der Erklärung forderte Khamenei eindeutig, dass Iran die Blockade der „Straße von Hormuz“ weiterhin als zentrales Druckmittel gegen die USA und ihre Verbündeten einsetzen müsse. Die Straße ist eine der wichtigsten Transitwege für etwa ein Fünftel des weltweiten Öltransports. Diese Maßnahme dürfte die globalen Ölpreise weiter in die Höhe treiben und die Spannungen in der Region verschärfen.

Die USA und ihre Verbündeten haben bereits Gegenmaßnahmen eingeleitet. Berichten zufolge hat die US Central Command kürzlich im Gebiet aktiv iranische Minenabwehrschiffe aufgespürt und versucht, die iranische Blockade des Energiekorridors zu durchbrechen.

Vater ehren, „Blutige Rache“ schwören

Der Konflikt, der als „Ramadan-Krieg“ bezeichnet wird, ist für Khamenei mit schwerem familiärem Schmerz verbunden. Nach dem Tod seines Vaters, des früheren obersten Führers Ali Khamenei, bei einem Luftangriff Ende Februar bis Anfang März, wurde Mojtaba Khamenei am 8. und 9. März durch eine Expertenversammlung rasch zum Nachfolger ernannt, unterstützt durch die Islamische Revolutionsgarde (IRGC).

In seiner Rede würdigte Khamenei besonders seinen Vater, den er als „felsengefest“ beschrieb, und erwähnte, dass auch Märtyrer wie seine Mutter, seine Frau und seine Schwester den Wunsch nach Rache haben. Er erklärte, dass Iran niemals zurückweichen werde und Vergeltung von den Feinden fordern werde; falls die USA sich weigerten, werde Iran gleichwertig deren Vermögenswerte zerstören – „Blutige Rache“.

Arabische Nachbarländer warnen: Sofort US-Militärbasen schließen

Neben dem Widerstand gegen die USA richtete Khamenei seine Warnung auch an die in der Region stationierten Staaten. Er forderte diese auf, US-Militärbasen sofort zu schließen, da diese als Instrumente der amerikanischen Kontrolle in der Region dienten. Andernfalls werde Iran weiterhin legitime Angriffe auf diese Basen durchführen.

Zur Stärkung seiner internen Autorität lobte Khamenei am Ende der Erklärung die iranischen Streitkräfte und die „Widerstandsfront“ für ihre schweren Schläge gegen die Feinde in den schwierigsten Zeiten. Er deutete an, dass Iran aus nationalen Interessen künftig möglicherweise neue Kriegsschauplätze eröffnen könnte. Experten interpretieren diese offizielle, harte Erklärung als klares Signal, dass die Erwartungen auf einen Waffenstillstand nach Führungswechsel in Iran zerschlagen sind. Die Lage im Nahen Osten dürfte sich somit noch intensiver zuspitzen.

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