Dogecoin verzeichnet eine bedeutende Veränderung seiner Kern-On-Chain-Metriken, während eine leichte Preisrückkehr auf der Chain beobachtet wird. Das Liquidationsungleichgewicht bei DOGE im Vier-Stunden-Zeitraum bestätigt die wesentliche Veränderung im Verhalten der Investoren im Futures-Markt, so Daten von CoinGlass.
In diesem Zeitraum stieg das Liquidationsungleichgewicht bei Dogecoin um 779 %, während der breitere Kryptomarkt insgesamt mehr als 321 Millionen US-Dollar an Derivativverlusten verzeichnete.
Aufgeschlüsselt: Long-Trader erlitten nur einen leichten Verlust von 81.200 US-Dollar im vergangenen Vier-Stunden-Zeitraum. Das ist im Vergleich zu den 714.310 US-Dollar, die bei Short-Positionen verzeichnet wurden, gering. Auch auf größeren Zeitskalen war der Unterschied sichtbar, wobei Short-Trader die Verlustliste weitgehend dominierten.
Seit Beginn des Jahres haben sich Trends im DOGE-Liquidationsungleichgewicht häufig als Indikatoren für die Marktdynamik erwiesen. Während die Indikatoren kurzfristig eine Prognose liefern könnten, bleibt dies eine wichtige Metrik, um vorherzusagen, was als Nächstes für den Vermögenswert kommt.
Zum Zeitpunkt des Schreibens ist der Preis von Dogecoin in den letzten 24 Stunden um 5,62 % gestiegen und liegt bei 0,096 US-Dollar. Seit Wochen handelt DOGE unter der Marke von 0,10 US-Dollar, was eine negative Stimmung darstellt, die wahrscheinlich bald enden wird.
Es ist erwähnenswert, dass der Anstieg des DOGE-Preises vermutlich auf seine Bitcoin-Contagion zurückzuführen ist. Da der Bitcoin-Preis jetzt über der Unterstützungszone von 70.000 US-Dollar handelt, profitieren Altcoins wie DOGE.
Damit der Aufwärtstrend jedoch nachhaltig bleibt, braucht Dogecoin bessere Katalysatoren auf mittlere bis lange Sicht. Die Erwartungen an das Dogecoin-ETF-Produkt waren suboptimal, da es zu einem vergleichsweise geringeren institutionellen Zufluss führte.
Da auch Treasury-Firmen auf den 86 %igen Rückgang des Dogecoin-Preises vom Allzeithoch warten, ist der Markt nun auf den Einfluss des Bitcoin-Rally angewiesen. Kurzfristig helfen positive Veränderungen bei Metriken wie Volumen und Open Interest, den leichten Zufluss von Retail- und Unternehmenskapital aufrechtzuerhalten.