Nintendo verklagt die US-Regierung! Der stärkste Rechtsexperte der Welt fordert Trump auf, Zölle plus Zinsen zurückzuzahlen

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Nintendo USA Tochtergesellschaft klagt beim US International Trade Court auf vollständige Rückzahlung der Trump-Zölle inklusive Zinsen. Ein verfassungsrechtlicher Kampf um die Grenzen der Exekutive entfaltet sich.
(Vorgeschichte: US-Zollbehörde kündigt an, am 24. die verfassungswidrigen Trump-Zölle auszusetzen, doch die Rückerstattung von 175 Milliarden US-Dollar ist noch offen)
(Hintergrund: Trump erhöht spät nachts die Zölle! Globale Zölle steigen von 10% auf 15%, Bitcoin schwankt bei 68.000 USD)

Inhaltsverzeichnis

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  • Der Supreme Court zieht eine Linie
  • Wie soll man 166 Milliarden USD zurückzahlen?
  • Trumps nächster Zug

Nintendo, das als „stärkste Rechtsschutzabteilung der Welt“ gilt, hat diese Woche offiziell beim US International Trade Court Klage eingereicht. Beklagte sind das US-Finanzministerium, das Heimatschutzministerium und die Customs and Border Protection (CBP). Das Anliegen ist einfach: Geld zurück, inklusive Zinsen.

Nintendo erklärt, Trumps gleichwertige Zölle seien „illegal ausgeführte, unautorisierte administrative Anordnungen“, die zu erheblichen Schäden geführt hätten.

Ein bedeutendes Ereignis ist April 2025: Nach Trumps Ankündigung, zusätzliche Zölle auf Importe aus Vietnam und China zu erheben, musste Nintendo die Vorbestellung für die Switch 2 verschieben, von ursprünglich 9. April auf 24. April, um die Kostenauswirkungen zu bewerten. Letztlich blieb der Preis der Konsole unverändert, aber alle Zubehörteile wurden teurer…

Der Mut von Nintendo, Klage einzureichen, basiert auf einem Urteil des Supreme Court vor zwei Wochen.

Der Supreme Court zieht eine Linie

Am 20. Februar entschied der US Supreme Court mit 6 zu 3 Stimmen, dass Trumps Anwendung des „International Emergency Economic Powers Act“ (IEEPA) zur Erhebung von Zöllen die vom Kongress verliehene Befugnis überschreitet.

Die Logik ist folgende: IEEPA erlaubt dem Präsidenten, im Notfall „Importkontrollen“ durchzuführen, aber Kontrollen sind nicht gleichbedeutend mit Steuern. Zölle sind Steuern, und die Gesetzgebungskompetenz für Steuern liegt beim Kongress, nicht bei der Exekutive.

Wie soll man 166 Milliarden USD zurückzahlen?

Das Urteil legt Prinzipien fest, löst aber kein praktisches Problem: Wie wird das Geld zurückerstattet?

Bis zum 4. März hat die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) bei über 330.000 Importeuren rund 166 Milliarden USD an IEEPA-Zöllen eingezogen. Fast gleichzeitig, am 5. März, entschied Richter Richard Eaton vom International Trade Court, dass Unternehmen Anspruch auf Rückerstattung haben.

Doch CBP erklärte umgehend: Das System ist noch nicht bereit, die Rückzahlungen zu verarbeiten; der Prozess wird mindestens weitere 45 Tage dauern.

Richter Eaton sagte, das Gericht werde die Rückerstattung persönlich arbieren. Das von CBP vorgeschlagene Rückzahlungsverfahren bedarf der Genehmigung durch das Gericht. Mit anderen Worten: Wie viel, in welcher Reihenfolge und wie die Zinsen berechnet werden, ist noch ungeklärt.

Gleichzeitig nähern sich fast 2.000 Unternehmen der Klage an. Neben Nintendo sind auf der Liste auch Costco, GoPro, Toyota, Revlon… Das ist kein Einzelfall, sondern eine organisierte rechtliche Mobilisierung.

Trumps nächster Zug

Obwohl der Supreme Court die IEEPA-Zölle aufgehoben hat, hegt Trump keinen Zweifel daran, die Zölle auf anderem Wege wieder einzuführen.

Trump hat bereits klargestellt, dass er plant, die Zölle über andere rechtliche Mittel erneut zu erheben, etwa unter Berufung auf Abschnitt 232 des „Trade Act“ von 1974 (Sicherheitsklausel) oder Abschnitt 301 (Unfair Trade Practices). Diese Mechanismen haben eine klarere gesetzliche Grundlage durch den Kongress.

Das bedeutet: Selbst wenn Nintendo die Rückzahlung gewinnt, ist eine Verbesserung der Handelssituation möglicherweise nicht zu erwarten. Unter einem neuen rechtlichen Rahmen könnten die Zölle unter anderen Vorwänden wieder auftauchen.

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