Der Oberste Gerichtshof der USA hat entschieden: Reine KI-Werke sind urheberrechtsfrei und unterliegen keinem Urheberrechtsschutz.

動區BlockTempo

Amerika’s Supreme Court lehnt die Berufung im Fall AI-Urheberrecht ab und bestätigt das Prinzip, dass rein KI-generierte Inhalte keinen Urheberrechtsschutz genießen. Gleichzeitig bewegt sich Großbritannien in Richtung eines „Lizenzprioritäts“-Systems.
(Frühere Zusammenfassung: Bill Gates: KI wird in 10 Jahren Menschen ersetzen, eine Zwei-Tage-Woche ist kein Traum, drei Berufsfelder könnten überleben)
(Hintergrund: KI beginnt wirklich, menschliche Arbeitsplätze zu übernehmen》Globale Großunternehmen beschleunigen Entlassungen, US-Studenten sind nach dem Abschluss sofort arbeitslos)

Der Informatiker Stephen Thaler führte acht Jahre lang einen Rechtsstreit um ein von KI generiertes Bild, doch letztlich kam das Ergebnis: Das US Supreme Court ist nicht einmal bereit, Berufung zu verhandeln.

In dieser Woche lehnte das höchste Gericht offiziell die Berufung im Fall Thaler v. Perlmutter ab und bestätigte das Urteil, dass die „menschliche Urheberschaft eine notwendige Bedingung für den Urheberrechtsschutz ist“.

Das Bild mit dem Titel „Der neueste Eingang zum Himmel“ wurde autonom vom von Thaler entwickelten KI-System DABUS generiert. In seinem Urheberrechtsantrag 2018 gab er ehrlich den Namen der KI als Urheber an, nicht seinen eigenen, was später vom Patentamt abgelehnt wurde.

Ein neuer Eingang zum Paradies

Das subtile Spannungsfeld „Mensch im Kreislauf“

Die Argumentation des Urteils ist eigentlich einfach: Das US-Urheberrecht schützt „kreative Beiträge des Menschen“. Ohne menschlichen Urheber gibt es keinen Schutz.

Aber wo die rote Linie gezogen wird und wie breit sie ist, sind zwei verschiedene Dinge.

Das Supreme Court hat einen Extremfall abgelehnt: Ein Schöpfer hat absichtlich die KI als einzigen Urheber angegeben, der Mensch hat vollständig den Schöpfungsprozess verlassen. Die eigentliche rechtliche Diskussion findet woanders statt: Wenn Menschen KI als Werkzeug nutzen, um Eingaben zu machen, Parameter anzupassen, Ergebnisse zu filtern und Nachbearbeitungen vorzunehmen, wo zieht man die Linie?

Die Analysetätigkeit der Kanzlei Holland & Knight zeigt, dass dieses Urteil „die KI-gestützte Kreativität nicht töten wird“, aber von den Schöpfern verlangt, „echte kreative Kontrolle“ nachweisen zu können. Mit anderen Worten: Man kann die KI als Pinsel verwenden, aber man muss beweisen, dass man den Stift hält.

Großbritanniens Kurswechsel: Von Laissez-faire zu Regulierung

Auch auf der anderen Seite des Atlantiks ist die Geschichte bemerkenswert. Die britische Regierung plante ursprünglich ein „Opt-out“-System, das es KI-Unternehmen erlauben sollte, urheberrechtlich geschützte Inhalte ohne Zustimmung für das Training ihrer Modelle zu verwenden – ein regulatorisches Umfeld, das Silicon Valley erträumt.

Doch die Realität holte sie ein.

Während der zweimonatigen öffentlichen Konsultation forderten über 95 % der über 10.000 Rückmeldungen stärkeren Schutz für Kreative. Paul McCartney sagte: „KI hat ihre Vorteile, aber sie sollte nicht die Kreativen ausbeuten.“ Der Abgeordnete Beeban Kidron sagte direkt:

„Wir weigern uns, Werke zu verschenken, nur um kostenlos KI für andere zu entwickeln.“

Die britische Regierung schob das Gesetz letztlich beiseite und setzte auf ein „Lizenzprioritäts“-System: Wenn KI-Unternehmen urheberrechtlich geschützte Inhalte für das Training nutzen wollen, müssen sie zuerst eine Lizenz aushandeln und bezahlen. Das ursprünglich für die Königsrede geplante KI-Gesetz wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

Während die beiden großen Common-Law-Länder weltweit unterschiedliche Wege gehen – die USA setzen auf eine gerichtliche Festlegung des „keine Mensch, kein Schutz“-Prinzips, Großbritannien fördert eine „Zahlen vor Nutzung“-Regelung – bleibt die Debatte um KI und Urheberrecht spannend.

Original anzeigen
Disclaimer: The information on this page may come from third parties and does not represent the views or opinions of Gate. The content displayed on this page is for reference only and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Gate does not guarantee the accuracy or completeness of the information and shall not be liable for any losses arising from the use of this information. Virtual asset investments carry high risks and are subject to significant price volatility. You may lose all of your invested principal. Please fully understand the relevant risks and make prudent decisions based on your own financial situation and risk tolerance. For details, please refer to Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare