Zwei Monate nach dem Börsengang an der New York Stock Exchange ist Mike Belshe, CEO von BitGo, der Meinung, dass rein in der Krypto-Branche tätige Unternehmen strukturelle Vorteile im Bereich der digitalen Vermögensverwahrung haben. In einer Sendung von The Crypto Beat am 6.3. sagte er, dass traditionelle Banken, die sowohl handeln als auch Verwahrungsdienste anbieten, häufig Interessenkonflikte haben, während BitGo speziell zum Schutz der Kundenvermögen entwickelt wurde.
Über 80 % des Umsatzes von BitGo stammen aus Verwahrungsgebühren und Staking – eine stabile Einkommensquelle, die weniger von Marktschwankungen abhängt. Bis 2025 erhielt das Unternehmen auch eine bundesstaatliche Banklizenz vom Office of the Comptroller of the Currency, um als National Trust Bank zu agieren.
Bis September 2025 verwahrt BitGo digitale Vermögenswerte im Wert von 104 Milliarden USD für mehr als 4.900 institutionelle Kunden in über 50 Ländern. Belshe beschreibt BitGo als „AWS der digitalen Vermögenswerte“ und als die zentrale Infrastruktur des Krypto-Ökosystems.