ChainCatcher Nachrichten: Der CEO des japanischen Bitcoin-Reservenunternehmens Metaplanet, Simon Gerovich, hat auf X eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er auf die anonymen Konten reagiert, die ohne Verantwortungsbewusstsein die öffentliche Meinung anheizen und das Unternehmen der “unaufrichtigen Informationsoffenlegung” beschuldigen. Er erklärte, dass diese Behauptungen nicht der Wahrheit entsprechen und dass er sowie das Unternehmen für alle Äußerungen öffentlich Verantwortung übernehmen. Die langfristige, systematische Strategie des Unternehmens, Bitcoin zu halten, bleibt unverändert.
Simon Gerovich betonte, dass das Unternehmen in den letzten sechs Monaten angesichts steigender Volatilität seine Ertragsorientierten Geschäfte ausgeweitet hat, indem es Prämien durch den Verkauf von Put-Optionen und Spread-Strategien erzielte und einen Teil der Mittel für den langfristigen Erwerb von Bitcoin verwendete. Alle Bitcoin-Käufe wurden unmittelbar nach der Entscheidung offengelegt, und alle Bitcoin-Adressen des Unternehmens sind öffentlich zugänglich, sodass Aktionäre die Bestände in Echtzeit auf einem Dashboard einsehen können. Bezüglich der Anschuldigung, im September zu einem Hochpunkt gekauft und dies nicht offengelegt zu haben, erklärte er, dass im September insgesamt vier Käufe getätigt wurden, die alle rechtzeitig bekannt gemacht wurden. Die Strategie des Unternehmens ist kein Timing, sondern eine langfristige, systematische Akkumulation von Bitcoin. Zudem ist der Verkauf von Put-Optionen nicht nur eine Wette auf steigende Kurse, sondern eine Möglichkeit, Bitcoin zu einem effektiven Kostenpreis unter dem Spotpreis zu erwerben. Die wiederkehrenden Verluste resultieren hauptsächlich aus der unveränderten langfristigen Haltestrategie, bei der nicht realisierte Fair-Value-Schwankungen auftreten. Die Interpretation dieser Schwankungen als strategisches Scheitern ist eine Fehldeutung.
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