Indiens CBI verhaftet Darwin Labs CTO Ayush Varshney im Zusammenhang mit Krypto-Betrugsfall über 790 Millionen US-Dollar, bei dem Tausende von Investoren betroffen sind.
Indische Behörden haben einen leitenden Technologie-Manager im Zusammenhang mit einer großen Kryptowährungs-Betrugsuntersuchung festgenommen. Die Festnahme steht im Zusammenhang mit dem langjährigen GainBitcoin-Betrug, bei dem angeblich Tausende von Investoren betrogen wurden. Zudem markiert der Fall eine zunehmende regulatorische Maßnahme gegen digitale Vermögensbetrugsfälle in Indien.
Die Festnahme wurde vom Central Bureau of Investigation (CBI) durchgeführt. Beamte nahmen Ayush Varshney, Mitbegründer und Chief Technology Officer von Darwin Labs Private Limited, fest. Die Behörden verhafteten ihn am Mumbai-Flughafen, als er versuchte, Indien zu verlassen.
#CBI verhaftet Mitbegründer und CTO von Darwin Labs Private Limited im Zusammenhang mit dem GainBitcoin-Kryptowährungsbetrug. pic.twitter.com/fmvj1qk1YX
— All India Radio News (@airnewsalerts) 11. März 2026
Die Ermittler sagten, dass Varshney eine wichtige technische Rolle bei dem mutmaßlichen Betrug spielte. Laut Beamten wurden die technologischen Systeme des Schemas von Darwin Labs entwickelt. Diese Systeme umfassten: Investorenplattformen, Mining-Schnittstellen und Kryptowährungs-Zahlungs-Wallets.
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Der Fall betrifft ein Investmentprogramm namens GainBitcoin. Das Schema versprach den Investoren angeblich monatliche Renditen von etwa 10 Prozent in Bitcoin. Dadurch investierten Tausende von Personen ihr Geld in der Erwartung, große Gewinne mit Kryptowährungen zu erzielen.
Allerdings sagen Forscher, dass das Projekt die versprochenen Renditen nie ausgezahlt hat. Stattdessen glauben die Behörden, dass die Organisatoren die Investorengelder für andere Zwecke umgeleitet haben. Daher scheiterte das Schema schließlich, als die Investoren keine Zahlungen erhielten.
Beamte schätzen, dass die in dem Betrug gestohlenen Gelder etwa 790 Millionen US-Dollar betrugen. In lokaler Währung entspricht dies ungefähr 6.606 Crore Rs. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass fast 8.000 Investoren von dem mutmaßlichen Betrug betroffen waren.
Die Behörden sagten, dass die Plattform durch die Firma Variabletech Pte. Ltd. betrieben wurde. Laut Ermittlern organisierte das Unternehmen Marketing- und Investitionsangelegenheiten für das GainBitcoin-Netzwerk. Das Projekt wuchs in mehreren Regionen, bevor die Behörden mit den Ermittlungen begannen.
Die Ermittler berichten, dass Darwin Labs die grundlegende Infrastruktur aufgebaut hat, die den Betrieb unterstützte. Die Behörden sagten, dass das Unternehmen an der Entwicklung des GainBitcoin-Investorenportals beteiligt war, das die Teilnehmer nutzten. Außerdem sollen Entwickler die GBMiners-Kryptowährungs-Mining-Plattform erstellt haben.
Die Behörden konzentrieren sich auch auf digitale Wallets, die für den Zahlungsprozess verwendet werden. Diese Wallets sollen Einzahlungen und Überweisungen im Zusammenhang mit den Investorengeldern verarbeitet haben. Daher werden die Blockchain-Transaktionsaufzeichnungen, die mit dem Schema verbunden sind, von den Ermittlern untersucht.
Laut Ermittlern änderte das Projekt später sein Zahlungssystem. Anstatt Bitcoin-Gewinne auszuzahlen, begannen die Betreiber, ihre eigene Kryptowährung namens MCAP zu verwenden. Die Behörden sagen, dass die Investorengelder in diese Token umgeleitet wurden.
Die Ermittler glauben, dass diese Änderung den Organisatoren ermöglichte, die versprochenen Renditen zu vermeiden. Daher sollen viele Investoren statt echter Kryptowährungsgewinne MCAP-Token erhalten haben. Die Behörden betonen, dass dieser Schritt dazu beitrug, finanzielle Verluste im System zu verschleiern.
Die Verhaftung ist eine bedeutende Entwicklung in der langjährigen Untersuchung. Die Behörden ermitteln seit mehreren Jahren im Fall GainBitcoin. Zudem ist der Fall einer der größten Kryptowährungs-Betrugsfälle in Indien.
Die Strafverfolgungsbehörden untersuchen weiterhin digitale Aufzeichnungen und Finanztransaktionen im Zusammenhang mit dem Netzwerk. Außerdem prüfen die Ermittler die technischen Systeme, die zur Verwaltung der Konten der Investoren verwendet werden. Ziel ist es, den Geldfluss durch Blockchain-Netzwerke nachzuvollziehen.
Der Fall wirft auch Bedenken hinsichtlich der weltweit zunehmenden Krypto-Investment-Betrügereien auf. Betrugsmaschen versprechen oft ungewöhnlich hohe Renditen, um Investoren anzulocken. Daher verstärken viele Regulierungsbehörden die Maßnahmen gegen digitale Vermögensbetrug.